Sydney Sweeney sorgt mit Aktion am Hollywood-Sign für Aufsehen
Die US-Schauspielerin Sydney Sweeney sorgt mit einer nicht genehmigten Nachtaktion am weltberühmten Hollywood-Sign für Aufsehen.

Sydney Sweeney (28) hat mit einer nicht genehmigten Aktion am weltberühmten Hollywood-Sign internationale Aufmerksamkeit erregt. Die US-Schauspielerin setzte eine nächtliche Werbeinszenierung um, bei der ihr Team BHs an den Buchstaben befestigte.
Ausgangspunkt der Berichterstattung ist ein virales Video zur Lancierung ihrer neuen Lingerie-Marke SYRN. Wie die «People» berichtet, wurde der Clip ursprünglich von TMZ verbreitet und millionenfach angesehen.
Das Magazin spricht von einem umstrittenen Werbestunt mit hohem Provokationspotenzial. Marketing- und Rechtsexperten verweisen auf den besonderen Schutzstatus des Hollywood-Signs.
Hollywood-Sign unter strengem Schutz: Nutzung nur mit Genehmigung
Das Wahrzeichen gilt als eines der strengsten geschützten Symbole der Filmmetropole Los Angeles. Jede kommerzielle Nutzung unterliegt klaren Genehmigungsregeln, einschliesslich Eingriffen in das Erscheinungsbild.

Der Leiter der Hollywood Chamber of Commerce bestätigte, dass keine Genehmigung vorlag. Dies berichtet der «Guardian» unter Berufung auf die zuständige Rechteorganisation.
Die Chamber verwaltet sämtliche Bild- und Markennutzungen des Hollywood-Signs. Ohne ausdrückliche Erlaubnis seien entsprechende Aktionen grundsätzlich unzulässig.
Video zeigt Nachtaktion in gesperrtem Bereich des Hollywood-Signs
Auch das englischsprachige «EL PAÍS» beschreibt Szenen aus dem verbreiteten Video. Darauf ist Sweeney nachts mit einer Crew zwischen den Buchstaben des Zeichens zu sehen.
Die Aufnahmen deuten auf einen Aufenthalt in einem abgesperrten und besonders geschützten Bereich hin. Ein solcher Zugang ist der Öffentlichkeit normalerweise nicht gestattet.
Laut «NBC News» verfügte das Team über eine allgemeine Filmgenehmigung von FilmLA. Diese habe jedoch weder das Besteigen noch die Veränderung des Hollywood-Signs erlaubt.
Mögliche Rechtsfolgen trotz fehlender formeller Anklagen
Für solche Handlungen wäre eine separate kommerzielle Lizenz erforderlich gewesen. Darauf verweist der Bericht unter Berufung auf zuständige Stellen.
Die Hollywood Chamber of Commerce betonte gegenüber «EL PAÍS» die strikte Genehmigungspflicht. Diese gelte unabhängig vom Prominentenstatus der beteiligten Personen.

Rechtsexperten sehen mögliche Straftatbestände wie Hausfriedensbruch oder Sachbeschädigung. NDTV berichtet, dass bislang keine formellen Anklagen erhoben wurden.















