Sportmoderatorin Diletta Leotta sorgt mit Vulkan-Foto für Kritik
Die italienische Sportmoderatorin Diletta Leotta posiert vor dem aktiven Ätna. Die Bilder werfen Fragen zur Sicherheit auf.

Diletta Leotta (34) hat während der aktuellen Aktivität des Ätna spektakuläre Fotos und Videos veröffentlicht. Die italienische Sportmoderatorin posiert darauf bauchfrei, während hinter ihr ein sichtbarer Lavastrom niedergeht.
Mit der Bildunterschrift «Etna is on fire» dokumentierte Leotta ihren Ausflug auf Sizilien. Laut der «Bild» lösten die Aufnahmen unter ihren mehr als neun Millionen Instagram-Followern umgehend Diskussionen aus.
Besonders jene Bilder sorgen für Aufmerksamkeit, auf denen der Lavastrom unmittelbar hinter Leotta zu liegen scheint. Die «L'essentiel» berichtet jedoch, dass die Aufnahmen durch die Perspektive einen deutlich geringeren Abstand suggerieren können.
Optische Täuschung sorgt für Kritik an Diletta Leottas Ätna-Fotos
Auch «Il Messaggero» verweist auf diesen optischen Effekt. In den ebenfalls veröffentlichten Videos erscheint die Entfernung zwischen Leotta und der Lava deutlich grösser als auf manchen Fotos.
Anhand der Aufnahmen allein lässt sich deshalb nicht zuverlässig bestimmen, wie weit die Moderatorin tatsächlich vom Lavastrom entfernt war. Ebenso bleibt offen, welchen konkreten Weg die Gruppe während des Ausflugs zum Vulkan genommen hat.
Trotz der optischen Täuschung stiessen die Bilder in den sozialen Netzwerken auf deutliche Kritik. Laut der «Bild» beanstandeten Nutzer vor allem den Eindruck, Leotta verharmlose mit ihrer Inszenierung die Gefahren eines aktiven Vulkans.
Leottas Management weist Vorwürfe zurück
Dabei ging es nicht nur um die vermeintliche Nähe zur Lava. Die «Il Messaggero» berichtet auch von Kommentaren, die eine mögliche Vorbildwirkung prominenter Persönlichkeiten thematisieren.
Leottas Management weist der «L'essentiel» zufolge den Eindruck eines riskanten Alleingangs zurück. Demnach habe die Moderatorin den Ausflug gemeinsam mit einem spezialisierten Bergführer unternommen.
Die Diskussion fällt in eine Phase erhöhter vulkanischer Aktivität. Zahlreiche Menschen strömten in die Region, um insbesondere abends und nachts die rot leuchtenden Lavaströme zu beobachten.
Behörden warnen vor Ätna-Touren
Die Behörden mahnen gleichzeitig zur Vorsicht und warnen vor unvorbereiteten Touren im anspruchsvollen Gelände. Nach Angaben von «L'essentiel» mussten bereits Menschen gerettet werden, nachdem sie sich rund um den Vulkan verirrt hatten.
Auch Leottas Kleidung wurde zum Gegenstand der Kommentare. Der «Il Messaggero» zufolge kritisierten Nutzer Leottas Crop-Top, Jeans und Bergschuhe als ungeeignet für eine Vulkanwanderung.

Diletta Leotta stammt aus Catania und gehört zu den bekanntesten Sportmoderatorinnen Italiens. Seit 2022 ist sie mit dem früheren Torhüter Loris Karius liiert, den sie 2024 heiratete.












