Sandra Bullock

Sandra Bullock spricht erstmals über Tod von Partner Bryan Randall

Luca Micheli
Luca Micheli

USA,

2023 verlor Sandra Bullock ihren Partner an einer unheilbaren Nervenkrankheit. Jetzt spricht die Schauspielerin über ihren Umgang mit der «enormen Last».

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Sandra Bullock spricht über den Tod ihres Partners Bryan Randall. - getty images

Das Wichtigste in Kürze

  • Sandra Bullock verlor ihren Partner Bryan Randall im August 2023 an einer ALS-Erkrankung.
  • Auf seinen Wunsch musste die Schauspielerin die Diagnose für sich behalten.
  • Aufgrund der fortschreitenden Krankheit begann für sie der Abschied bereits Jahre zuvor.

Für Sandra Bullock (62) begann der Abschied von Bryan Randall bereits lange vor seinem Tod.

Die ALS-Erkrankung ihres langjährigen Partners prägte die letzten gemeinsamen Jahre und wurde für die Schauspielerin zu einer grossen persönlichen Belastung. Nun spricht sie erstmals ausführlicher über diese Zeit, die sie weitgehend im Privaten bewältigte.

Im Podcast «SmartLess» berichtet Bullock, dass Randall sie gebeten hatte, seine Erkrankung nicht öffentlich zu machen. Sie habe seinen Wunsch verstanden und respektiert, sich dadurch jedoch zunehmend isoliert gefühlt und die «enorme Last» seiner Diagnose tragen müssen. «Er hat mich gebeten, es nicht zu erzählen», sagt sie.

Sandra Bullock
Sandra Bullock mit ihrem Partner Bryan Randall 2018 bei der Premiere des Films «Ocean's 8» in New York. - Screenshot X

Randall starb am 5. August 2023 im Alter von 57 Jahren. Drei Jahre zuvor war bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert worden. Die unheilbare neurodegenerative Erkrankung greift Nervenzellen an und führt im Verlauf zu fortschreitender Muskelschwäche.

Schleichender Abschied

Gerade während der Corona-Pandemie wurde die Situation für Bullock besonders belastend.

Während Lockdowns und Kontaktbeschränkungen den Alltag bestimmten, kümmerte sich Bullock um ihren schwer kranken Partner, zog ihre Kinder gross und musste zugleich miterleben, wie sich sein Zustand immer weiter verschlechterte. Auch medizinische Behandlungen und die Teilnahme an Medikamentenstudien gehörten zu dieser Zeit.

Der Abschied begann für Bullock jedoch lange vor Randalls Tod. Über Jahre erlebte sie, wie sich sein körperlicher und geistiger Zustand veränderte. Die ALS-Erkrankung belastete damit nicht nur Randall, sondern wirkte sich auch auf die Partnerschaft und den Alltag der gesamten Familie aus.

Sandra Bullock
Sandra Bullock bei einem Auftritt im März 2022. - keystone

Bullock und Randall lebten seit 2015 zusammen und hatten eine Patchworkfamilie aufgebaut. Dazu gehörten Bullocks adoptierte Kinder Louis und Laila sowie Randalls Tochter aus einer früheren Beziehung.

Bullock hatte Randall in der Vergangenheit als die «Liebe ihres Lebens» bezeichnet. 2021 sprach sie bei «Red Table Talk» über ihre Beziehung und erklärte, dass sie keine Ehe brauche, um ihre Partnerschaft zu legitimieren.

Prominenter Beistand für Sandra Bullock

Über Randalls Erkrankung konnte Bullock lange nur mit wenigen Menschen sprechen. Zunächst wusste offenbar vor allem ihre Schwester Gesine Bullock-Prado davon. Später vertraute sie sich auch engen Freundinnen wie Jennifer Aniston (57) und Amanda Anka (57) an. In dieser schweren Phase wurden sie zu wichtigen Stützen für Bullock.

Kennst du jemanden, der an ALS erkrankt ist?

Ihre Schwester würdigte später, wie intensiv sich die Schauspielerin um Randall gekümmert hatte. Für Bullock bedeutete die Pflege nicht nur die Auseinandersetzung mit einer schweren Erkrankung. Gleichzeitig wollte sie ihren Kindern in einer aussergewöhnlichen belastenden Situation Stabilität und Sicherheit geben.

Comeback nach Rückzug

Nach Randalls Tod im August 2023 legte Bullock eine längere berufliche Pause ein und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Sie konzentrierte sich auf ihre Familie.

Im April 2026 berichtete eine Quelle aus ihrem Umfeld, Bullock habe viel Zeit zu Hause verbracht, sich um ihre Kinder gekümmert und sich Zeit zum Heilen genommen. Erst als sie das Gefühl gehabt habe, dass sie und ihre Kinder wieder an einem guten Punkt seien, habe sie sich einer Rückkehr zur Arbeit geöffnet.

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Bald ist die Schauspielerin gemeinsam mit ihrer Kollegin Nicole Kidman wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. - Instagram / @sandrabullock

Inzwischen lässt Bullock wieder gelegentlich Einblicke in ihr Privatleben zu. Im August teilte sie auf Instagram unter anderem Ausflüge in die Natur mit Familie und Freunden.

Zu ihrer beruflichen Rückkehr gehört auch «Practical Magic 2». Gemeinsam mit Nicole Kidman (59) schlüpft Bullock erneut in ihre Rolle aus dem Fantasyfilm «Practical Magic – Zauberhafte Schwestern». Die Fortsetzung soll im September 2026 in die Kinos kommen.

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