Robert Redford (†) – Ein Leben zwischen Ruhm und schweren Verlusten
Robert Redford wäre am 18. August 90 geworden. Hinter seiner Hollywood-Karriere lagen schwere Verluste und persönliche Rückschläge.

Robert Redford wäre am 18. August 2026 neunzig Jahre alt geworden. Der Schauspieler, Regisseur und Produzent starb am 16. September 2025 im Alter von 89 Jahren.
Laut der «Joyn» verstarb der Hollywoodstar in seinem Zuhause in Sundance, Utah, im Schlaf. Weitere Einzelheiten zu den Umständen seines Todes wurden zunächst nicht bekannt.
Redford kam 1936 in Santa Monica, Kalifornien, zur Welt und wuchs in einem Arbeiterviertel auf. Schon in jungen Jahren erlebte er mehrere schwere Verluste innerhalb seiner Familie.
Robert Redford: Nach dem Tod seiner Mutter geriet sein Leben aus der Bahn
Ein Onkel fiel im Zweiten Weltkrieg, während seine jüngeren Zwillingsschwestern kurz nach der Geburt starben. Besonders schwer traf ihn 1955 der Tod seiner Mutter durch eine Sepsis, wie «web.de» schreibt.
Nach dem Verlust geriet Redfords Leben zunächst aus dem Gleichgewicht. Der «Joyn» zufolge liessen seine schulischen und sportlichen Leistungen nach, während er zunehmend Alkohol konsumierte.
Redford verlor daraufhin sein Sportstipendium an der University of Colorado Boulder. Nach verschiedenen Gelegenheitsarbeiten wandte er sich schliesslich der Schauspielerei zu und begann, seinen eigenen Weg zu gehen.
Vom Hollywood-Durchbruch zum schweren Schicksalsschlag
Mit «Barfuss im Park» gelang ihm 1967 der Durchbruch an der Seite von Jane Fonda. Zwei Jahre später machte ihn «Zwei Banditen» gemeinsam mit Paul Newman endgültig zu einem der bekanntesten Stars seiner Generation.
Danach folgten zahlreiche erfolgreiche Filme. Die «TZ» nennt unter anderem «Der grosse Gatsby», «Die Unbestechlichen», «Jenseits von Afrika» und «Der Pferdeflüsterer».
Auch privat blieb Redford von schweren Schicksalsschlägen nicht verschont. Mit seiner ersten Ehefrau Lola Van Wagenen bekam er vier Kinder, doch ihr erstes Kind starb bereits 1959.
Robert Redford: Der Tod seiner Söhne prägte sein Leben nachhaltig
Ihr Sohn Scott verstarb kurz nach der Geburt am plötzlichen Kindstod, wie die «Joyn» berichtet. Jahrzehnte später verlor Redford auch seinen Sohn James, der im Alter von 58 Jahren an Krebs starb.
Trotz dieser Erfahrungen setzte Redford seine Arbeit beim Film fort und wechselte zunehmend auch hinter die Kamera. Für «Eine ganz normale Familie» erhielt er 1981 den Oscar für die beste Regie.

Redford engagierte sich zudem für unabhängige Filmschaffende und gründete das Sundance Institute. Das daraus hervorgegangene Sundance Film Festival wurde zu einer wichtigen Plattform für Independent-Produktionen, wie «web.de» hervorhebt.
Robert Redford: Umweltengagement und ein zurückgezogenes Privatleben
Auch der Umwelt- und Naturschutz gehörte zu seinen langjährigen Anliegen. Laut der «Joyn» unterstützte Redford unter anderem Sea Shepherd und setzte sich öffentlich für eine Verringerung von Treibhausgasemissionen ein.
Privat lebte er zuletzt weitgehend zurückgezogen mit der deutschen Malerin Sibylle Szaggars. Das Paar heiratete 2009 im Hamburger Hotel Louis C. Jacob und blieb bis zu Redfords Tod zusammen.
Seine letzte grosse Filmrolle spielte Redford 2018 in «Ein Gauner & Gentleman». Die «TZ» erinnert zudem an seinen späteren Cameo-Auftritt in «Avengers: Endgame» aus dem Jahr 2019.











