Robbie Williams begeistert in Zürich mit Hits und Humor
Robbie Williams begeistert Zürich mit grossen Hits, derben Furzwitzen und einem überraschenden Heiratsantrag mitten im Hallenstadion.

Robbie Williams eröffnete seine erste Zürcher Show mit Wagners «Ritt der Walküren». Das klassische Stück ging direkt in «Let Me Entertain You» über, berichtet das «SRF».
Der 52-jährige Sänger stellte sich als «Robbie fucking Williams» vor. Er bezeichnete den Abend als Liebesbrief an das Entertainment.
Rund 13'000 Gäste waren bei der ersten von zwei faktisch ausverkauften Shows dabei. Das Hallenstadion führt den 9. und 10. September 2026 jeweils um 20 Uhr als Konzerttermine.
Grosse Hits und musikalische Rückblicke
Die Setlist enthielt zahlreiche bekannte Songs aus Williams' Solokarriere. «Come Undone», «Supreme», «Kids», «Rock DJ», «Millennium» und «Feel» gehörten zum Programm.
Auch seine frühere Zeit bei Take That wurde musikalisch aufgegriffen. Williams sang «Relight My Fire» sowie «New York, New York» und «My Way», schreibt das «SRF».
Während der Vorstellung seiner achtköpfigen Band erklangen weitere bekannte Titel. Songs von Shania Twain, Queen und den Beatles ergänzten das Programm, wobei das Publikum bei «Hey Jude» laut mitsang.
Furzwitze und ein Heiratsantrag
Neben der Musik setzte Williams auf seinen teils derben Humor. Er scherzte über seinen früheren Take-That-Kollegen Gary Barlow und sorgte während «Millennium» für einen Mundfurz.
Auch das Publikum wurde zum Bestandteil seiner Spässe. Williams kommentierte dessen Gesang bei «Come Undone» und sprach über sein Leben in Gstaad.
Besonders persönlich wurde der Abend bei Barbara aus Bern. Williams erkannte den Fan in der ersten Reihe wieder und ermöglichte ihrem Freund Ben einen Heiratsantrag.
Von «She's the One» zurück in die 1990er
Barbara nahm den Antrag an. Anschliessend sang Williams «She's the One», so das «SRF» weiter über den besonderen Moment.
Die Zürcher Auftritte gehören zu Williams' aktueller «BRITPOP»-Tour. Das Portal «Zero» beschreibt das Album als Projekt mit einem rohen, energiegeladenen Sound im Stil der 1990er-Jahre.

Zudem wird auf die Single «Pretty Face» und deren Anlehnung an die britische Fernsehsendung «The Word» verwiesen. Williams selbst bezeichnete das Projekt dabei als eine Reise zurück in das Jahr 1995.











