Rapperin Katja Krasavice spricht über den Tod ihrer Brüder
Die Rapperin Katja Krasavice spricht offen über den Tod ihrer Halbbrüder und belastende Erinnerungen aus ihrer Kindheit.

Katja Krasavice (29) hat ungewöhnlich persönliche Einblicke in ihre Familiengeschichte gegeben. Im Podcast «May Way» sprach die Rapperin über den Tod ihrer beiden Halbbrüder und prägende Erlebnisse ihrer Kindheit.
Wie die «Promiflash» berichtet, verlor die Musikerin einen ihrer Halbbrüder bereits im Alter von fünf Jahren. Ihr Bruder Max starb demnach mit nur 18 Jahren an den Folgen von Knochenkrebs.
Lange habe sie den Verlust kaum begreifen können. Heute merke sie jedoch, dass sie fast täglich an ihren verstorbenen Bruder denke und über ihn spreche.
Der Tod von Bruder Oto beschäftigt sie bis heute
Besonders stark beschäftigt Katja Krasavice nach eigenen Angaben der Tod ihres Halbbruders Oto. Wie die «T-online» schreibt, blieb dieser in Tschechien, als Teile der Familie nach Deutschland zogen.
Später geriet er laut den Schilderungen der Musikerin auf die schiefe Bahn. Schliesslich sass er im Gefängnis und nahm sich dort im Alter von 30 Jahren das Leben.
Über ihren Bruder fand Katja Krasavice dennoch warme Worte. Sie beschrieb ihn als selbstbewussten Mann, an den sie sich bis heute erinnere.
Angst vor dem eigenen 30. Geburtstag
Wie die «Promiflash» weiter berichtet, feiert die Rapperin im August ihren 30. Geburtstag. Gerade deshalb denke sie derzeit besonders häufig an ihren verstorbenen Bruder, der im selben Alter starb.
Im Podcast sprach sie offen über ihre Sorgen. Die Musikerin erklärte, dass sie die familiäre Vorgeschichte verunsichere und ihr Angst mache, wie die «Bunte» schreibt.
Mit ihrer Mutter spreche sie nur selten über den Tod von Oto. Laut der «T-online» wolle sie deren Gefühle respektieren und sie nicht zusätzlich mit dem Thema belasten.
Schwierige Jahre in der Kindheit
Neben dem Verlust ihrer Brüder habe auch das familiäre Umfeld ihre Kindheit geprägt. Wie die «Promiflash» schreibt, zog Katja Krasavice gemeinsam mit ihrer Mutter und mehreren Halbgeschwistern von Tschechien nach Deutschland.
Dort wuchs sie in einem kleinen Dorf in Sachsen auf. Ihr Stiefvater sei alkoholabhängig gewesen und habe ihre Mutter geschlagen.

Sie selbst sei zwar nicht körperlich angegriffen worden. Dennoch habe die Situation grosse Angst ausgelöst, berichtete die Musikerin der «T-online» zufolge.
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