Prinzessin Kate: Suchtkranke sollen trotz Scham um Hilfe bitten

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    Grossbritannien,

    Prinzessin Kate rät Suchtkranken, trotz Scham Hilfe zu suchen. Sucht sei keine Wahl, sondern eine ernsthafte psychische Erkrankung.

    Prinzessin Kate (40) hat an suchtkranke Menschen appelliert, sich nicht durch Scham von der Suche nach Hilfe abhalten zu lassen. «Sucht ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Geschlecht, Rasse oder Nationalität.» (Archivbild)
    Prinzessin Kate (40) hat an suchtkranke Menschen appelliert, sich nicht durch Scham von der Suche nach Hilfe abhalten zu lassen. «Sucht ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Geschlecht, Rasse oder Nationalität.» (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/Kin Cheung

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit einer Videobotschaft wendet sich Kate an Suchtkranke.
    • Sie appelliert, sich nicht von der Scham von der Suche nach Hilfe abhalten zu lassen.
    • Sie ist Schirmherrin einer Organisation, die sich um Suchtkranke kümmert.

    Prinzessin Kate (40) hat an suchtkranke Menschen appelliert, sich nicht durch Scham von der Suche nach Hilfe abhalten zu lassen. «Sucht ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Geschlecht, Rasse oder Nationalität.» Dies sagte Kate in einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft.

    «Bitte seien Sie sicher, dass Sucht keine Wahl ist. Niemand entscheidet sich dazu, abhängig zu werden.» Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William ist Schirmherrin der Organisation The Forward Trust, die sich um suchtkranke Menschen kümmert.

    Kate
    Kate und William. - keystone

    «Die Einstellung zu Abhängigkeiten ändert sich», sagte Kate. «Dennoch hält die Scham über die Sucht Menschen und Familien davon ab, um Hilfe zu bitten, und Menschen verlieren immer noch auf tragische Weise ihr Leben. Wir als Gesellschaft müssen erkennen, dass der einzige Weg, den Leidenden zu helfen und zu verstehen, was sie in die Sucht geführt hat, darin besteht, sich in sie einzufühlen und Mitgefühl mit ihren Anstrengungen zu haben.»

    Die Videobotschaft der künftigen Königsgemahlin erschien am ersten Tag der Addiction Awareness Week, einer Aktionswoche, die Aufmerksamkeit auf Abhängigkeiten und Suchtkranke richten soll. Der Clip wurde offenbar in Kates Zuhause aufgenommen, im Hintergrund ist ein Familienfoto zu sehen.

    Der Chef des Forward Trust, Mike Trace, betonte: «Zu einer Zeit, in der die Sucht in ganz Grossbritannien zunimmt, ist es entscheidend, dass wir das Bewusstsein für ihre Ursachen schärfen und schnell handeln, um diese Flut zu stoppen.» Es müsse früh eingegriffen werden, um Auswirkungen auf Familien und Kinder zu verringern und sicherzustellen, dass Menschen Zugang zu Unterstützung und Behandlung haben.

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