Prinz Harry: Teile seiner Visa-Akte sollen offengelegt werden

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    USA,

    Hat Prinz Harry seine Drogenvergangenheit verschwiegen? Einzelne Informationen aus seinen US-Visumsunterlagen sollen nun veröffentlicht werden.

    Prinz Harry
    Hat Prinz Harry in seinem US-Visumsantrag geflunkert? - AP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz Harry bangt wegen seiner Drogenvergangenheit weiterhin um sein US-Visum.
    • Laut Behörden habe man sich entschieden, einzelne Dokumente der Öffentlichkeit vorzulegen.
    • Harrys Recht auf Persönlichkeitsschutz werde dabei berücksichtigt.

    Droht Prinz Harry (40) jetzt Ärger? In seiner Biografie hatte der Ex-Royal offen über seinen früheren Drogenkonsum geschrieben. Kurz darauf kamen erste Zweifel an einer rechtmässigen Bewilligung seines US-Visums auf.

    Denn: Laut Gesetz werden Einbürgerungen in die USA abgelehnt, wenn beim Antrag die Frage nach Drogenmissbrauch bejaht wird. Seit Längerem beschäftigt man sich deshalb mit der Frage, ob der Rotschopf bei der Beantragung geflunkert hat.

    Erste Antworten darauf sollen nun offengelegt werden.

    Für Prinz Harry wird es eng

    Wie die «Daily Mail» berichtet, hat das US-Heimatschutzministerium (DHS) einer Veröffentlichung von drei Dokumenten nun zugestimmt. Anwalt John Bardo betont, dass es sich dabei um «redigierte Versionen» handelt. Gewisse Informationen darin würden zum Schutz des Betroffenen, also Prinz Harry, gestrichen werden.

    Ein viertes dieser Dokumente könne nicht veröffentlicht werden, «ohne Informationen preiszugeben, die nach einem Richterurteil vertraulich bleiben müssen».

    Welche Punkte in den besagten Unterlagen angesprochen werden, bleibt derzeit unklar. Bis zum 6. März sollen diese dem Richter Carl Nichols übergeben werden.

    Muss Prinz Harry sein US-Visum bald abgeben?

    Laut der Zeitung verfolge Nichols das Ziel, so viele Informationen wie möglich öffentlich zu machen. «Meiner Ansicht nach muss das geschehen», so die Forderung des Richters.

    Brisant: Erst im vergangenen September hatte Nichols den Antrag der Heritage Foundation auf Herausgabe sämtlicher Informationen noch abgelehnt. Der Richter begründete dies mit Harrys Recht auf Privatsphäre.

    Trump nimmt Prinz Harry in Schutz

    Inwiefern der Blaublüter anschliessend mit Konsequenzen rechnen muss, wird sich nach Offenlegung der Dokumente zeigen. US-Präsident Donald Trump (78) stellte kürzlich klar, dass er Harry bezüglich seines Visums jedoch «in Ruhe lassen» möchte.

    Donald Trump Prinz Harry
    Donald Trump drohte Prinz Harry und Meghan Markle in der Vergangenheit damit, sie aus den USA abzuschieben. Zuletzt machte er aber einen Rückzieher. - keystone

    Schliesslich habe er bereits genügend Probleme mit seiner «schrecklichen» Ehefrau Meghan Markle (43). Auch «aus Respekt» zur britischen Königsfamilie möchte Trump nichts unternehmen, wie es hiess.

    Laut Royal-Expertin Bronte Coy sei es dennoch wichtig, den Fall aufzuklären. «Es gehe um Rechenschaftspflicht», zitiert sie die Begründung der Heritage Foundation gegenüber der britischen «Sun». Denn: Niemand stehe über dem Gesetz.

    Kommentare

    User #3429 (nicht angemeldet)

    Jetzt hat er, für seine Froschklappe !

    User #1779 (nicht angemeldet)

    Der gute Harold könnte in Kalifornien soviel Marijuana rauchen wie er möchte. Es wäre nichts verboten.

    Weiterlesen

    Prinz Harry
    48 Interaktionen
    Expertin warnt
    Donald Trump
    1'669 Interaktionen
    «Respekt»
    Donald Trump Prinz Harry
    199 Interaktionen
    «Hat genug Probleme»

    MEHR IN PEOPLE

    Stefanie Hertel
    4 Interaktionen
    Mit Wolfgang Trepper
    Sängerin Sass Jordan
    Rockwelt trauert
    Amira Aly Babybauch
    26 Interaktionen
    An Babyparty
    Guy Parmelin Martin Pfister
    51 Interaktionen
    Bundesrat privat

    MEHR PRINZ HARRY

    Prinz Harry
    241 Interaktionen
    Einblick
    harry
    218 Interaktionen
    Prinz Harry
    a
    375 Interaktionen
    Kurz nach Rückkehr
    Prinz Harry London
    313 Interaktionen
    Wieder da

    MEHR AUS USA

    Donald Trump Wahlkampf
    Washington
    Google
    2 Interaktionen
    Erweiterung