Milliardär distanziert sich nach Donald-Trump-Auftritt von Tochter
Caroline Jones sang am 80. Geburtstag von Donald Trump im Weissen Haus. Für ihren Milliardärs-Vater wurde das offenbar zum Problem.

Das Wichtigste in Kürze
- Caroline Jones trat bei einem UFC-Spektakel im Weissen Haus auf.
- Der Anlass fand an Donald Trumps 80. Geburtstag statt.
- Ihr Vater Paul Tudor Jones gilt als Freund der Obamas.
- Nach einer Beleidigung gegen Michelle Obama soll die Familie besorgt sein.
Caroline Jones sang im Weissen Haus. Nicht bei irgendeinem Anlass, sondern bei einem Kampfsport-Spektakel an Donald Trumps 80. Geburtstag.
Für ihren Vater Paul Tudor Jones wurde der Auftritt danach offenbar zum Problem. Der Hedgefonds-Milliardär soll laut «Page Six» versuchen, sich von der Sache zu distanzieren.
Show für Donald Trump im Weissen Haus
Der Anlass hiess «UFC Freedom 250» und fand auf dem South Lawn des Weissen Hauses statt. Offiziell gehörte das Kampfsport-Event auch zu den Feiern zum 250-Jahr-Jubiläum der USA.

Politisch war der Auftritt trotzdem heikel. Donald Trump sass bei dem Spektakel im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dazu kamen Kampfsport, Militär-Show, Fan-Fest und viel Patriotismus.
Caroline Jones trat dort mit der Zac Brown Band auf. Die Gruppe sang die amerikanische Nationalhymne.
Obama-Freund in Erklärungsnot
Brisant ist der Auftritt wegen ihres Vaters. Paul Tudor Jones gilt als langjähriger Unterstützer von Barack Obama. Laut «Page Six» sollen er und seine Familie auch persönlich mit Barack und Michelle Obama befreundet sein.

Genau deshalb soll der Auftritt seiner Tochter intern für Unruhe sorgen. Ein Insider spricht von grosser Nervosität in der Familie. Besonders ein Moment des Abends soll die Lage verschärft haben. UFC-Kämpfer Josh Hokit machte während des Anlasses einen transfeindlichen Spruch über Michelle Obama.
Tochter soll schweigen
Laut «Page Six» versucht die Familie nun, mit der Situation umzugehen. Caroline Jones soll gebeten worden sein, nichts über den Auftritt zu posten.

Eine zweite Quelle relativierte die Darstellung. Von einem familiären Ausrasten könne man nicht sprechen. Es gebe aber durchaus Besorgnis.
Paul Tudor Jones unterstützte Barack Obama früh im Wahlkampf. 2007 half er mit einem Anlass in Connecticut, viel Geld für dessen Kampagne zu sammeln. Später spendete der Milliardär auch an Politiker anderer Lager. Seine Frau Sonia Jones blieb Obama politisch ebenfalls verbunden.
Zac Brown verteidigt Auftritt
Zac Brown verteidigte den Auftritt inzwischen öffentlich. Für ihn sei es um Patriotismus gegangen, nicht um Politik. Er sei dort gewesen, um Amerika und die Truppen zu ehren, sagte der Musiker in der «Pat McAfee Show».












