Mette-Marit sollte für Epstein 17-jähriges Mädchen kontaktieren
Neu veröffentlichte Mails sollen zeigen, wie Mette-Marit von Epstein mit Forderungen bedrängt wurde. Klar distanziert hat sich die Kronprinzessin aber nicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Zum Mailkontakt zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein lichten sich neue Details.
- Der Sexualstraftäter wollte den Royal an seine angebliche «Patentochter» vermitteln.
- Die Kronprinzessin lehnte ein Telefonat ab, bot der 17-Jährigen aber ein Geschenk an.
Es ist die Frage, die vielen unter den Nägeln brennt: Wie tief ist Mette-Marit (52) im Netzwerk des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) verstrickt? Nach ihrem undurchsichtigen Interview mit dem norwegischen Sender NRK bleiben viele Details ungeklärt.
Vor laufenden Kameras erinnerte sich die Kronprinzessin an ihren Besuch auf Epsteins Anwesen im Jahr 2013 zurück. «Als er am letzten Tag unseres Aufenthalts in Palm Beach ankam, brachte er mich in eine Situation, die mich so verunsicherte, dass ich bei Haakon zu Hause anrief», offenbarte die 52-Jährige emotional.

Zu weiteren Einzelheiten hüllte sich der Royal allerdings in Schweigen. Neu veröffentlichte Mail-Protokolle, die durch den Sender TV 2 ausgewertet wurden, sollen nun Licht ins Dunkel bringen.
Mette-Marit sollte mit Epsteins «Patentochter» telefonieren
Konkret geht es um eine Korrespondenz, in der Epstein versuchte, Mette-Marit für seine Zwecke einzubinden. Demnach habe er sie gedrängt, Kontakt zu einem 17-jährigen Mädchen aufzunehmen, das er als seine «Patentochter» ausgab.
Überschattet von vermeintlicher Naivität antwortete die Kronprinzessin am 7. Januar 2013 um 11.59 Uhr: «Neeeein, das ist mir echt zu unangenehm. Ich bin da so schüchtern.»

Dass sie sich mit dieser Reaktion nicht klar vom bereits verurteilten Sexualstraftäter distanziert hatte, scheint fraglich.
Wollte oder konnte sie nicht? Trotz ihrer Unsicherheit gab Mette-Marit Epsteins Forderungen später nach. So entschied sie sich zunächst – wohl erzwungen – den Kontakt mit seiner «Patentochter» aufzunehmen.
«Okay, ich versuche, nach dem Strand den Mut aufzubringen», lautete ihre Nachricht.
Kein Anruf, dafür ein Geschenk?
Doch so ganz wohl war ihr dabei offenbar nicht. Daran erinnerte sich auch ein mutmassliches Epstein-Opfer, welches zur selben Zeit in der Villa in Palm Beach war wie Mette-Marit.
Es hiess, die Kronprinzessin sei «ziemlich still» gewesen und habe «etwas unbehaglich» gewirkt.

Erst suchte sie noch Trost bei Ehemann Kronprinz Haakon (52). Doch dann, nach stundenlangem Zögern, folgte schliesslich die Absage.
Mette-Marit teilte Epstein mit: «Jeffrey, ich werde sie nicht anrufen. Das ist mir unangenehm.»
Doch einen gänzlichen Kontaktabbruch mit Epstein bedeutete dies nicht. Stattdessen soll die norwegische Royal ihm angeboten haben, der «kleinen Patentochter» ein Geschenk zu überreichen. Worum es sich dabei handeln sollte, ist nicht bekannt.
Auch hier stellt sich die Frage der fehlenden Distanzierung zum Sexualstraftäter. Denn nur ein halbes Jahr später wurde Mette-Marit mit Epstein und der mutmasslichen Mutter des besagten Mädchens bei einer Shopping-Tour in New York gesichtet.
Viele Fragen bleiben unbeantwortet
Ob in den nächsten Wochen noch mehr über ihre Verbindung zu Epstein ans Licht kommen wird, bleibt abzuwarten. Dass die Kronprinzessin selbst mit weiteren Enthüllungen an die Öffentlichkeit geht, scheint hingegen eher unwahrscheinlich.

Bereits während des TV-Interviews vor gut zwei Wochen liess die 52-Jährige ein Drittel der vorbereiteten Fragen unbeantwortet.
Sie habe «keine Lust», auf den Inhalt der Nachrichten einzugehen, stellte Mette-Marit damals klar. «Ich möchte nicht so privat werden, wie Sie es wünschen.»












