Meghans Netflix-Show: Viel Glanz, wenig Weihnachtszauber?

Keystone-SDA
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USA,

Prinz Harrys Frau Meghan (41) startet in traditioneller Manier das Weihnachtsspecial ihrer Koch- und Back-Show, das nun bei Netflix zu sehen ist.

Meghan
In dem Special kocht die Herzogin von Sussex allerlei Rezepte und bastelt Adventskalender für ihre Kinder. (Archivbild) - keystone

Im schwarzen Pullover tänzelt Meghan durch eine Reihe noch ungeschmückter Christbäume. In das Haus Sussex soll schliesslich nur das Beste kommen, gross und saftig grün muss der Baum sein, bevor er aufgehübscht wird. «Einmal im Jahr darf man die Baum-Sache machen», sagt die 44-Jährige lachend, bevor sie die richtige Tanne findet und in der nächsten Szene schon mit glitzernden Kugeln schmückt.

Traditioneller hätte die Frau von Prinz Harry (41) kaum in das Weihnachtsspecial ihrer Koch- und Back-Show starten können. Die knapp einstündige Produktion ist nun bei Netflix zu sehen. Zu einem «Festtagswunder voller Wärme, Traditionen und jeder Menge Freude» lädt Meghan in «With Love, Meghan: Holiday Celebration» laut der Streaming-Plattform ein. Zu Gast sind unter anderem die beiden Köche Will Guidara und Tom Colicchio sowie die Tennisspielerin Naomi Osaka.

Was vielversprechend klingt, dürfte es in puncto Beliebtheit allerdings schwer haben. Die ersten beiden Staffeln der Serie wurden medial regelrecht zerrissen, von fehlender Authentizität, einer aufgesetzten, selbstgefälligen und klebrigen Produktion war die Rede. Kann Meghan das Ruder mit ein wenig Besinnlichkeit herumreissen?

Sie versucht es zumindest. In dem Special kocht die Herzogin von Sussex allerlei Rezepte, bastelt Adventskalender für ihre Kinder Archie und Lilibet, kredenzt festliche Cocktails und macht sich mit Keksteig und Rote Bete die Hände schmutzig – alles mit dem Ziel einer von Weihnachtsmusik untermalten Demonstration von Authentizität.

Weihnachtliche Kindheitserinnerungen und rote Pyjamas

Dafür erzählt sie auch Geschichten aus der Kindheit und schwärmt vom Weihnachtessen ihrer Mutter. Kichernd tritt sie in einer Szene mit rotem Pyjama vor die Kamera und kündigt damit die nächsten beiden Gästinnen an.

Doch ihr Weihnachtsfieber nehmen einige der 44-Jährigen trotz aller Bemühungen kaum ab. Bereits vor der Veröffentlichung fanden sich in britischen Medien erneut harte Worte. Wenn Meghan zwischen Weihnachtsbäumen rumhüpfe und dabei so tue, als wäre ihr kalt, müsse man das Projekt beinahe «insgeheim bewundern», es wirke fast wie «eine bewusste Provokation», hiess es etwa im «Guardian».

Statt echter Freude serviere die Frau von Prinz Harry «eine sterile Nachahmung von verdächtig makellosen Backwaren, aufgesetztem Lachen und gekünstelten Emotionen», schrieb der «Telegraph». Die Serie präsentiere ein Weihnachten «ohne jede Seele» und sei «so freudlos wie Kohle im Weihnachtsstrumpf».

Von «sinnlosen Bastelarbeiten», unglaubwürdigen Gesprächen und gar einem «Fiebertraum» war in der «Times» nun ausserdem nach der Veröffentlichung die Rede.

Prinz Harry schwärmt vom Weihnachtsessen

Auch Prinz Harry hat einen Auftritt: Er schwärmt in der Küche stehend vom Weihnachtsessen seiner Schwiegermutter, das Meghan gerade zubereitet. Selbst ein Küsschen wird den Zuschauern geboten – derartige Pärchenszenen der beiden sind eine Seltenheit.

Meghan und Harry – der jüngere Sohn von König Charles III. (77) – hatten sich vor mehr als fünf Jahren von ihren royalen Pflichten losgesagt und leben mit ihren Kindern in den USA. Harry Verhältnis zu seinem Vater galt lange als zerrüttet, zuletzt kam es allerdings zu einer ersten Annäherung.

Nach ihrem Abschied aus dem engeren Kreis der Königsfamilie hatten Meghan und Harry einen Vertrag mit Netflix abgeschlossen und mehrere Projekte auf den Bildschirm gebracht. Im Sommer verlängerten sie die Zusammenarbeit und unterzeichneten einen mehrjährigen sogenannten First-Look-Vertrag. Bisher schreckt der Streaming-Anbieter also nicht vor weiteren Produktionen zurück.

Dass die Frau von Prinz Harry alles andere als ein Grinch ist, ist übrigens schon lange kein Geheimnis mehr. Unter anderem liess sie sich beim Schmücken eines gut und gerne vier oder fünf Meter hohen Christbaums ablichten. Und selbst das Weihnachtsfest mit der Königsfamilie, traditionell gefeiert in Sandringham, sagte Meghan laut dem «Telegraph» trotz aller Differenzen zu – sogar «fantastisch» soll es gewesen sein.

Kommentare

User #5454 (nicht angemeldet)

Sehr interessant: Nau hat die Kommentar Funktion geschlossen bei dem Artikel von Meghan's Vater! Im Moment sieht es so aus,das M. ins Bodenlose abstürzt.

User #5814 (nicht angemeldet)

Thomas Markle liegt auf den Philippinen in der Intensivstation, wo ihm nach einer Notoperation noch ein Blutgerinnsel entfernt werden muss. Da wäre es doch angebracht, das Kriegsbeil zu begraben, bevor es zu spät ist.

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