Megan Fox fürchtet sich vor Rufschädigung bei MeToo

    Kathrin Röthlisberger
    Kathrin Röthlisberger

    USA,

    Während ihre Berufskolleginnen sich in der MeToo-Bewegung stark machten, blieb Megan Fox still. Die Schauspielerin hat Angst, ihr Ruf könnte geschädigt werden.

    Megan Fox 2010 in Mailand.
    Megan Fox 2010 in Mailand. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Zuge des Weinstein-Skandals wendeten sich zahlreiche Frauen an die Öffentlichkeit.
    • Auch Schauspielerin Megan Fox erlitt in Hollywood sexuelle Übergriffe.
    • Sie ist überzeugt, dass Menschen sie aber als «mitleidsloses Opfer» ansehen.

    Alyssa Milano (45), Lady Gaga (32), Reese Witherspoon (42), Sheryl Crow (56) und hundert andere – die Liste jener Frauen, die sich in der MeToo-Bewegung an die Öffentlichkeit wagten und ihre Erlebnisse als Opfer von sexuellen Übergriffen erzählten, ist lang. Eine blieb im Rummel jedoch stumm: Megan Fox (32). Die Schauspielerin schwieg, obwohl sie eine Geschichte zu erzählen hätte.

    Im Gespräch mit der «The New York Times» verrät Fox, warum sie sich bewusst gegen den Schritt entschieden hat: Sie fürchtet sich davor, nicht ernst genommen zu werden. «Darum habe ich mich nicht den anderen Frauen angeschlossen als es darum ging, über persönliche Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch in der Hollywood-Branche zu erzählen».

    Angst vor Rufschädigung

    Storys zum Erzählen hätte der «Transformers»-Star reichlich. Für ihr Schweigen führt die hübsche Brünette gleich mehrere Gründe ins Feld: Fox ist überzeugt, dass sie mit ihrer Geschichte die Rolle des «mitleidslosen Opfers» erhalten würde. «Ich glaube einfach nicht, dass ich aufgrund der Art, wie ich bei Leuten und Feministen rüberkomme, als sympathisches Opfer wahrgenommen werde».

    Der Hollywood-Star traut dem Urteil der Menschen nicht: «Ich dachte, wenn es je eine Zeit gab, in der die Welt es in Ordnung finden würde, sich für ein Opfer zu schämen, dann wäre es, wenn ich mit meiner Geschichte ankommen würde.»

    Zudem sieht es die Schauspielerin aber auch nicht als ihre Aufgabe, die Männer an den Pranger zu stellen: «Ich glaube ganz einfach nicht, dass es mein Job ist, jemanden zu bestrafen, weil er mich in der Vergangenheit schlecht behandelt hat. Ich bin nicht der Hammer der Gerechtigkeit.»

    Megan Fox lässt sich 2010 für Label Armani in Unterwäsche ablichten.
    Megan Fox lässt sich 2010 für Label Armani in Unterwäsche ablichten. - Keystone

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    27 Interaktionen
    Experte zu #MeToo
    Menschen stehen Schlange, um die Frauenrechtlerin Anita Hill an der University of Utah sprechen zu hören.
    6 Interaktionen
    Weihnachtslied
    megan fox machine gun kelly
    3 Interaktionen
    Fiese Vorwürfe

    MEHR IN PEOPLE

    Bachelorette Ariel Lionel
    2 Interaktionen
    Bachelorette
    a
    4 Interaktionen
    Nach 1,5 Jahren
    Alisha Lehmann
    7 Interaktionen
    «Bist nicht du»
    König Charles Militärzeremonie Antigua
    27 Interaktionen
    Militärzeremonie

    MEHR AUS USA

    trump
    1 Interaktionen
    Washington
    3 Interaktionen
    Washington
    Anthropic
    2 Interaktionen
    San Francisco