Matthias Brandt über Stadt, Provinz und Heimat

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Bolivien,

Er ist ein ungebundener Geist: Matthias Brandt sieht sich weder als Stadt- noch als Landmensch.

Matthias Brandt: «Ich bin nicht so ein Heimatmensch.». Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Matthias Brandt: «Ich bin nicht so ein Heimatmensch.». Foto: Frank Rumpenhorst/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Schauspieler Matthias Brandt («Polizeiruf 110») hat ein Herz für die Provinz.

Bei den Dreharbeiten für den Krimi «Wir wären andere Menschen» hat der dreifache Grimme-Preisträger einige Zeit in einem Dorf zwischen Köln und Bonn verbracht.

«Auf jeden Fall finde ich es interessant, von so einer Umgebung zu erzählen», erinnert sich der 60-Jährige. «Schon weil so viel mehr Menschen in der Provinz leben als in grossen Städten. Das finde ich darstellenswert.»

Er sehe sich weder als ausgesprochenen Stadt- noch als Landmenschen, sagte Brandt, der in der Nähe von Berlin lebt, der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin nicht so ein Heimatmensch. Da bin ich, was Orte angeht, ungebundener.»

Der in West-Berlin geborene Schauspieler wuchs als Sohn des Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD, 1969-1974) im Rheinland auf. Später studierte er Schauspiel in Hannover und war an Theatern unter anderem in Oldenburg, Wiesbaden, Zürich und Bochum.

In dem Film «Wir wären andere Menschen» nach einem Roman von Friedrich Ani, der am 6. August um 23.15 Uhr im ZDF gezeigt wird, spielt Brandt einen Mann mittleren Alters, der mit seiner Ehefrau in seinen kleinen Heimatort zurückkehrt, um ein Jugendtrauma zu überwinden. Unter der Regie von Jan Bonny sind auch Silke Bodenbender und Manfred Zapatka zu erleben.

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