Matt Damon und Ben Affleck haben zuletzt zusammen an «The Last Duel» gearbeitet. Künftig wollen sie mehr zusammen schreiben.
Ben Affleck, Matt Damon
Ben Affleck, Matt Damon - Bang

Das Wichtigste in Kürze

  • Matt Damon und Ben Affleck waren bei der Arbeit an «Good Will Hunting» «ineffizient».
  • Dies hat sich nun geändert.
  • Die Hollywood-Stars wollen künftig noch mehr zusammenarbeiten.

Matt Damon und Ben Affleck planen mehr zusammen zu schreiben, jetzt wo sie nicht mehr so «ineffizient» sind. Die Freunde taten sich wieder zusammen, um an dem Film «The Last Duel» zu arbeiten. Darin sind sie nicht nur als Hauptdarsteller zu bewundern, sondern sie schrieben gemeinsam mit Nicole Holofcener auch das Drehbuch.

Schon für den Film «Good Will Hunting» nahmen Damon und Affleck neben ihrer Schauspielrollen auch die Rollen der Drehbuchautoren ein. Die beiden gewannen 1998 sogar den Oscar für das Beste Originaldrehbuch. Doch bei «The Last Duel» hatten sie ein viel besseres Verständnis vom Schreiben eines Skripts. Und verstanden die Struktur im Gegensatz zum Prozess von «Good Will Hunting».

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Ben Affleck posiert im November 2014 an den Hollywood Film Awards in Los Angeles für die Kameras. - Keystone

Matt erzählte «Entertainment Tonight»: «Ich denke, der Schreibprozess für ‹Good Will Hunting› war so ineffizient. Weisst du, wir haben die Struktur nicht wirklich verstanden, also haben wir Tausende von Seiten geschrieben.»

«Wir haben uns gefragt: ‹Was wäre, wenn das passiert?› und dann haben wir einfach verschiedene Szenen geschrieben. Wir hatten also all diese verschiedenen Szenen und haben dann versucht, sie zu etwas zusammenzufügen, das wie ein Film aussah.»

Matt Damon: Schreiben ist jetzt weniger zeitaufwendig

Er fügte hinzu: «Aber dieses Mal ist es eine Geschichte über Perspektive. Also, es gibt zwei Ritter und dann gibt es die Lady Marguerite. Also schrieben Ben und ich die männliche Perspektive und Nicole Holofcener die weibliche Perspektive. Das ist sozusagen die Architektur des Films.»

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Hollywoodstar Matt Damon bei den Filmfestspielen in Cannes. - dpa

Ihre jahrelangen Karrieren haben ihnen schliesslich beim Schreiben des Drehbuchs geholfen. «Und ich glaube, wir haben einfach festgestellt: dass wir, nachdem wir 30 Jahre lang Filme gemacht haben, etwas über die Struktur gelernt haben. Und der Prozess ging viel schneller voran.»

Matt Damon hofft nun auf mehr gemeinsame Projekte: «Ich glaube, wir werden in Zukunft viel mehr schreiben, weil es nicht so zeitaufwendig war, wie wir dachten. Es hat tatsächlich eine Menge Spass gemacht.»

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