Hollywood

«Kindisch»: Hollywood-Star George Clooney schiesst gegen Trump

Vivian Balsiger
Vivian Balsiger

USA,

Wortgefecht auf Social Media: George Clooney wirft US-Präsident Donald Trump Kriegsverbrechen vor – Die Diskussion eskaliert.

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George Clooney attackiert Donald Trump öffentlich. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • George Clooney feuert öffentlich gegen US-Präsident Donald Trump.
  • Clooney nennt Trumps Drohung gegen den Iran ein Kriegsverbrechen.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass sich Clooney und Trump öffentlich angiften.

Dicke Luft zwischen Hollywood-Star George Clooney (64) und US-Präsident Donald Trump (79)! In dieser Woche eskaliert nicht nur die Weltpolitik – auch auf Social Media fliegen die Fetzen.

Grund: Trumps kürzlicher Post auf seiner Plattform Truth Social. Darin drohte er dem Iran: «Eine ganze Zivilisation könnte noch in dieser Nacht ausgelöscht werden», falls Teheran seinen Forderungen nach einem Waffenstillstand nicht nachkommt.

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Harte Retourkutsche: Das Weisse Haus verspottet Clooney nach seiner Aussage über Trump. - X

George Clooney machte dem US-Präsidenten daraufhin schwere Vorwürfe.

Bei einer Veranstaltung seiner Clooney Foundation for Justice in Italien sagte der Filmstar: «Manche sagen, Donald Trump ist in Ordnung. Aber wenn jemand sagt, er wolle eine Zivilisation auslöschen, dann ist das ein Kriegsverbrechen.»

Er machte auch klar: Konservative Meinungen sind erlaubt – aber es gibt Grenzen des Anstands.

Und das Weisse Haus? Reagierte prompt mit Spott. Steven Cheung, Kommunikationsdirektor, konterte auf X hämisch: «Die einzige Person, die Kriegsverbrechen begeht, ist George Clooney – mit seinen schrecklichen Filmen und seinem erbärmlichen Schauspiel.»

George Clooney: «Kindische Beleidigungen»

Clooney lässt das aber nicht unkommentiert. Der Filmstar schlägt zurück – und das mit Nachdruck.

Gegenüber «US Weekly» mahnt er: «Familien verlieren ihre Liebsten. Kinder wurden verbrannt. Die Weltwirtschaft steht auf Messers Schneide.» Dies sei eine Zeit für intensive Debatten auf höchstem Niveau – nicht für «kindische Beleidigungen».

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Von links: Amal Clooney mit Tochter Ella, George Clooney und Söhnchen Alexander. - Dukas

Selbst juristisch legt Clooney nach: Laut Völkermordkonvention und Römischem Statut liegt ein Kriegsverbrechen vor, «wenn die Absicht besteht, eine Nation physisch zu vernichten».

Und er fragt direkt: «Was ist die Verteidigung der Regierung

Natürlich darf die Portion Selbstironie bei Clooney aber nicht fehlen: «Abgesehen davon, dass sie mich einen gescheiterten Schauspieler nennt. Was ich gerne zugebe, immerhin habe ich in Batman und Robin mitgespielt!»

Clooneys sind jetzt Franzosen

Dass George Clooney und Donald Trump keine Freunde sind, ist nichts Neues. Der Oscarpreisträger und seine Frau Amal Clooney (47) haben sich offiziell französische Pässe gesichert.

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Ein Europa-Fan: George Clooney lebte lange Zeit in Italien am Comersee. - keystone

Der Grund? Wachsende Sorgen um Datenschutz, Sicherheit und Kindererziehung. Und nicht nur das: Clooney soll auch befreundete Hollywood-Grössen ermutigen, Amerika den Rücken zu kehren.

Bei Trump stiess das auf wenig Begeisterung. Auf Truth Social ätzte der US-Präsident gegen den Schauspieler: «Clooney war nie ein richtiger Filmstar. Kein Verlust für Amerika.»

Kommentare

User #6151 (nicht angemeldet)

Seine Karriere neigt sich dem Ende zu - er ist verzweifelt….

User #1784 (nicht angemeldet)

Kein Verlust für Amerika wenn es Trump mal nicht mehr gibt. Trump ist eine Schande für die übrige Welt.

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