Die Bilder: DiCaprio im Grandhotel Giessbach – das steckt dahinter!
Das Grandhotel Giessbach oberhalb des Brienzersees wurde zur Filmkulisse. Scorsese, Lawrence und DiCaprio waren aber nicht die ersten Filmstars vor Ort.

Das Wichtigste in Kürze
- Rund um Ostern war das Grandhotel Giessbach exklusiv Stars aus Hollywood vorenthalten.
- Das Hotel oberhalb des Brienzersees ist sich prominente Besuche gewohnt.
- Es wurde schon mehrfach als Filmkulisse genutzt.
Wer zu Ostern zu den Giessbachfällen wollte oder sich für eine Übernachtung im Grandhotel am Brienzersee interessierte, der fand auf der Hotel-Website nur den Hinweis, Das ganze Areal sei exklusiv gebucht.
Wer war die «geschlossene Gesellschaft», die sich das leisten konnte?
Da selbst der Naturpark nicht zugänglich war, blieben Wanderern auch die Wasserfälle und die Standseilbahn verwehrt, die vom Seeufer hinaufführt.

Natalie Grünig, bekannt durch ihre Event-Organisationen des Schweizer James Bond Clubs, erhielt einen Tipp und fand die Flugnummer aus Prag.
Martin Scorsese und sein Stammschauspieler Leonardo DiCaprio, ebenso wie Co-Star Jennifer Lawrence, wurden aus Tschechien eingeflogen, wo die Dreharbeiten von «What Happens at Night» zur Hauptsache stattfinden.
Übernachtung nicht im Grandhotel Giessbach
Wie herauszufinden war, wurde Scorsese im «Mattenhof Resort» untergebracht, während Jennifer Lawrence, die DiCaprios Ehefrau spielt, anscheinend im «Victoria Jungfrau Grand Hotel» nächtigte.
Was seltsam anmuten mag, da ja das gesamte Grandhotel Giessbach für sie reserviert war.

An den Ostertagen setzte der 83-jährige Scorsese in den Räumen und in der Umgebung einige Drehbuchseiten seines neuen Gothic Thrillers um – offenbar wurde bis in die Nacht gedreht und die Terrasse beschneit.

Da es sich bei der Romanvorlage um eine viktorianische Ghost Story mit geheimnisvollen Schlössern handelt, ist das historische Grandhotel das ideale Setting, verfügt es doch sogar über einen Hausgeist: Der Legende nach spukt der Architekt des Hotels, Horace Edouard Davinet, in den Gemäuern.

Zeitgenössische Beobachter sprechen allerdings von einem guten Geist. Die Erscheinungen werden oft mit seinem Porträt in Verbindung gebracht, das im Haus hängt.
Grandhotel Giessbach ist ein Filmstar
Altmeister Scorsese hatte die Location vorgängig rekognosziert. Als Kenner der Filmgeschichte dürfte ihm das Grandhotel allerdings schon von seinen früheren Auftritten bekannt gewesen sein.
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So machte es Steven Spielberg vor genau 25 Jahren zum Drehort einer Episode der Serie «Band of Brothers». 2017 stand Daniel Day-Lewis für «Phantom Thread» vor der Kamera.
Und schon lange davor, 1982, kam Alec Guinness in seiner Paraderolle als George Smiley für die Verfilmung des John-le-Carré-Romans ins Grandhotel.








