Bei Dreharbeiten war für Kiefer Sutherland die Zigarette zwischendurch ein Muss. Dann kam die Pandemie, und der Schauspieler konnet durchatmen.
Kiefer Sutherland hat es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Kiefer Sutherland hat es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören. Foto: Jörg Carstensen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Filmset, auf der Strasse, in der Bar: Immer wieder ist Hollywood-Star Kiefer Sutherland (55) in den vergangenen Jahrzehnten mit Zigarette abgelichtet worden - damit ist vorerst Schluss.

Der kanadische Schauspieler gibt überraschend zu, seit anderthalb Jahren nicht mehr zu rauchen. «Wir sind mitten in einer Pandemie einer Atemwegserkrankung. Wenn es einen guten Zeitpunkt gibt, mit dem Rauchen aufzuhören, dann ist es vermutlich jetzt», erklärte Sutherland der Deutschen Presse-Agentur.

Ausserdem habe er die berufliche Pause während der Pandemie genutzt. Denn er habe nie während der Dreharbeiten zu einer Serie oder einem Film aufhören wollen. «Das wäre vermutlich sehr stressig geworden und ich wäre nicht unbedingt die netteste Person gewesen in dieser Zeit.»

Die Stimme hat sich verändert

Der Star aus Serien wie «24» oder «Designated Survivor» nannte das Rauchen 2017 im britischen «Guardian» noch seine «unattraktivste Angewohnheit». Auch jetzt vermisse er es ab und zu. «Wenn ich einen Whisky trinke, macht es mir nichts aus. Aber ich hatte morgens immer ein Ritual: Ich bin duschen gegangen, habe mich fertig gemacht und danach eine Zigarette geraucht. Das Ritual habe ich geliebt und ich vermisse es.»

Der Schauspieler und Sänger, der in der kommenden Woche sein drittes Album «Bloor Street» veröffentlicht, bemerkt inzwischen Effekte des Nichtrauchens. «Ich singe mittlerweile höher. Es hat zumindest meine Singstimme erheblich verändert.»

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