Juan Carlos

    Juan Carlos klagt über Einsamkeit im Abu-Dhabi-Exil

    Spaniens Ex-König Juan Carlos befindet sich in Abu Dhabi im Exil. Dort fühlt er sich offenbar einsam. «Er hat alle seine Freunde verlassen», so eine Insiderin.

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    Spaniens Juan Carlos und seine Frau Sophia sind getrennt. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Juan Carlos befindet sich seit August 2020 im Exil in Abu Dhabi.
    • Der 82-jährige spanische Alt-König fühlt sich offenbar einsam.
    • Gemäss einer Insiderin wird er nie mehr in sein Land zurückkehren.

    Juan Carlos befindet sich seit August 2020 in Abu Dhabi. Spaniens Ex-König flüchtete ins Exil wegen verschiedenen Finanzaffären. Es geht um Korruptionsvorwürfe und Geldwäsche.

    Die Ehefrau von Carlos, Königin Sofía (82), blieb in Spanien und wohnt weiter im Palast. Im fernen Abu Dhabi scheint der notorische Fremdgeher deswegen nicht so richtig glücklich zu werden.

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    Juan Carlos hält sich in einem 12'000-Franken-Hotel-Zimmer im Emirat Abu Dhabi auf. - Keystone/Emirates Palace

    «Er ist einsam», sagt seine Biografin Pilar Eyre. Juan Carlos habe sich freiwillig von seinen wahren Freunden zurückgezogen. «Von den Freunden, die ihn sein ganzes Leben lang begleitet haben», so die Autorin.

    Kürzlich konnte sich Juan Carlos zumindest über einen Besuch im Exil freuen. Seine Tochter Elena (56) wurde vor knapp einer Woche in Dubai (1,5 Stunden Fahrzeit nach Abu Dhabi) gesichtet. Wie «ABC.es» berichtet, bestieg die Herzogin ein Flugzeug nach Madrid.

    «Juan Carlos wird im Exil bleiben»

    Eyre verriet der spanischen Seite «OK Diaro» weiter, dass der Alt-König wohl nicht nach Spanien zurückkehren wird. «Das versichern mir meine Quellen. Diese Operation begann letzte Weihnachten, als man überlegte, was mit dem König getan werden könnte.»

    Sie behauptet sogar, dass eine andere europäische Monarchie es abgelehnt habe, Juan Carlos aufzunehmen. Der Vater des aktuellen Königs Felipe (52) fühlt sich offenbar unfair behandelt.

    «Er sieht keine Schuld bei sich. Ich denke, dass er aufgrund seines Charakters glaubt, nichts falsches getan zu haben.» Eyre weist zudem darauf hin, dass früher «das Sammeln von Provisionen» nicht als Verbrechen angesehen wurde.

    «Jeder hat es getan. Und er hat dem Land geholfen, besser zu werden».

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