Jazz-Legende Klaus Doldinger sorgt sich um die Musikszene

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Deutschland,

Publikumsveranstaltungen bleiben vorerst weiterhin verboten. Das trifft auch die Musikbranche besonders hart. Klaus Doldinger wünscht sich hier klare Ansagen.

Wo bleibt die Musik in die Corona-Krise? Klaus Doldinger macht sich grosse Sorgen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB
Wo bleibt die Musik in die Corona-Krise? Klaus Doldinger macht sich grosse Sorgen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Klaus Doldinger (83), einer der bekanntesten Jazz-Musiker Deutschlands, macht sich in der gegenwärtigen Krise Sorgen um die Popkultur.

«Es wird die ganze Zeit über Corona und die Auswirkungen der Pandemie auf unser Leben gesprochen», sagte der Saxofonist der Deutschen Presse-Agentur. «Die Musikszene kommt bei diesen Diskussionsrunden aber so gut wie nie vor.»

Dabei sei Musik ein probates Mittel, um Lockdown-Frust und depressive Verstimmungen wirksam zu bekämpfen. «Sie war doch schon immer ein rettender Faktor», betonte der Bandleader und Filmmusik-Komponist («Tatort», «Das Boot», «Die Unendliche Geschichte»), der am 8. Mai das Album «Motherhood» mit seiner Band Klaus Doldinger's Passport herausbringt.

Die Musikszene lebe zu einem guten Teil von Auftritten - doch Konzertmöglichkeiten sind nicht in Sicht, was Doldinger entsetzt. «Da werden Existenzen ruiniert. Es sei denn, es haut mal einer auf den Tisch und sagt: Jetzt geht's wieder los!», so der Künstler, der am 12. Mai seinen 84. Geburtstag feiert.

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