Erste Bilder mit Baby: Ex- Prinzessin Mako zeigt ihr neues Leben

Gerry Reinhardt
Gerry Reinhardt

USA,

2021 verlor Mako für die Liebe ihren royalen Status. Nun zeigen neue Fotos die kleine Familie bei einem seltenen Alltagsmoment in den USA.

Prinzessin Mako
Prinzessin Mako verliess Japan nach der Hochzeit mit Kei Komuro und begann in den USA ein neues Leben. Ihr Abschied vom Kaiserhaus war von grossem öffentlichem Druck begleitet. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Prinzessin Mako gab 2021 für die Ehe mit Kei Komuro ihren royalen Status auf.
  • 2025 bestätigte der japanische Kaiserhof die Geburt ihres ersten Kindes.
  • Neue Bilder zeigen das Paar nun erstmals mit dem Baby im Alltag in den USA.

Japans frühere Prinzessin Mako ist erstmals öffentlich mit ihrem Baby zu sehen. Neue Fotos zeigen die 34-Jährige mit Ehemann Kei Komuro (35) bei einem entspannten Frühlingsausflug in Fairfield County im US-Bundesstaat Connecticut.

Die Bilder wirken betont alltäglich. Mako trägt ein schwarzes Oberteil, Jeans, eine helle Strickjacke und eine rote Einkaufstasche. Ihr Mann Kei läuft neben ihr in T-Shirt und Jeans, das Baby sitzt in einer Trage vor seiner Brust.

Plötzlich ganz normaler Familienalltag

Laut «New York Post» spazierte die kleine Familie durch den Ort, besuchte einen Käseladen, eine Bäckerei und einen Supermarkt. Auf den Aufnahmen wirken Mako und Kei gelöst, sie unterhalten sich und geniessen den ruhigen Alltag fern vom japanischen Palast.

Besonders auffällig ist, wie zurückhaltend und schlicht die Familie auftritt. Kein royaler Auftritt, keine Inszenierung, kein Sicherheitsaufgebot. Stattdessen zeigt sich Mako als junge Mutter bei einem ganz normalen Einkaufstrip.

Für die Liebe verlor sie ihren Titel

Mako hatte 2021 ihren langjährigen Partner Kei Komuro geheiratet. Weil er kein Adliger ist, verlor sie mit der Hochzeit ihren Prinzessinnen-Titel. Das Paar verliess Japan kurz darauf und baute sich in den USA ein neues Leben auf.

Prinzessin Mako
Prinzessin Mako und Kei Komuro traten 2021 nach ihrer umstrittenen Hochzeit gemeinsam vor die Öffentlichkeit. Für die Ehe mit einem Bürgerlichen verlor sie ihren royalen Titel. - keystone

Die Ehe hatte in Japan für heftige Diskussionen gesorgt. Komuros Familie stand wegen Geldproblemen in der Kritik, viele zweifelten an seinen Motiven. Die Hochzeit wurde damals von Protesten begleitet und galt als eine der traurigsten Royal-Hochzeiten der letzten Jahre.

Mako selbst sagte später, dass es ihr damals nicht gut gegangen sei. Das kaiserliche Hofamt sprach sogar von einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Baby bleibt weiter ein Geheimnis

Dass Mako und Kei Eltern geworden sind, wurde im Mai 2025 offiziell bestätigt. Schon damals waren die beiden mit Kinderwagen in einem Vorort von New York gesichtet worden. Der Kaiserhof gab die Geburt bekannt, nannte aber weder den Namen noch das Geschlecht des Kindes.

Auch diesmal hält das Paar diese Details unter Verschluss. Klar ist nur: Aus dem einst streng beobachteten Royal-Paar ist in den USA eine kleine Familie geworden, die ihr Privatleben konsequent schützt.

Neustart mit Verspätung

Ganz reibungslos verlief der Start in Amerika nicht. Kei Komuro bestand die Anwaltsprüfung erst im dritten Versuch. Inzwischen scheint sich das Paar aber gefangen zu haben. Statt hektischem Manhattan lebt die Familie nun deutlich ruhiger und abgeschirmter in Connecticut.

Hättest du für die Liebe auch auf einen Titel verzichtet?

Gerade das macht die neuen Bilder so besonders. Sie zeigen keine Ex-Prinzessin im royalen Ausnahmezustand, sondern eine Frau, die ihr altes Leben hinter sich gelassen hat. Sie ist sichtbar im Familienalltag angekommen.

Was bedeutet der Titelverlust für Mako?

In Japan verlieren Frauen aus der Kaiserfamilie ihren Titel automatisch, wenn sie einen Mann aus dem Volk heiraten. Das ist im japanischen Kaisergesetz so geregelt. Für Mako bedeutete das nicht nur den Verlust des Titels, sondern auch den Abschied von ihrer Familie und ihrer Heimat.

Eine Rückkehr nach Japan gilt laut Berichten als unwahrscheinlich. Die Beziehung zur Kaiserlichen Familie bleibt angespannt.

Auch die Situation japanischer Royals im Allgemeinen steht immer wieder in der öffentlichen Diskussion. Japan ist eines der wenigen Länder, in denen Frauen durch Heirat mit einem Bürgerlichen alle royalen Rechte verlieren. Männliche Mitglieder der Familie sind davon nicht betroffen. Das sorgt regelmässig für Kritik.

Kommentare

User #2462 (nicht angemeldet)

Wer genau kennt die Familie in den USA?

User #1462 (nicht angemeldet)

Meine Tante arbeitete bis in die Sechzigerjahre in Japan in der Schweizer Botschaft und ging oft mit Hirohito und Sohn Akihito in den Mc Donald.

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