Amanda Knox verlor im vergangenen Jahr ihr Baby. Der «Engel mit Eisaugen» glaubt, in Italien könnte «etwas mit ihr passiert sein».
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Amanda Knox spricht offen über ihre Fehlgeburt im vergangenen Jahr. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Amanda Knox enthüllt: «Ich erlitt eine Fehlgeburt.»
  • In ihrem Podcast spricht die einst verurteilte Mörderin über den Verlust.
  • Sie glaubt, im Gefängnis in Italien könnte ihr etwas zugestossen sein.

Amanda Knox (33) und ihr Mann Christopher Robinson versuchen, Nachwuchs zu kriegen. Und im letzten Jahr war «der Engel mit Eisaugen» auch schwanger. Doch nach sechs Wochen kam die Schocknachricht: Sie hat das Baby verloren.

«Es ist nicht gewachsen. Es hatte keinen Herzschlag mehr», erzählt sie jetzt offen in ihrem Podcast. Die Ärzte hätten ihr daraufhin eine Pille für die Abtreibung verschrieben. Es seien «entsetzliche Qualen» gewesen.

Amanda Knox.
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Amanda Knox und ihr Freund Christopher versuchen, ein Baby zu bekommen.
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Amanda Knox sass vier Jahre im Knast.

So berichtet die einst verurteilte Mörderin von «Unterleibsschmerzen, wie sie es noch nie erlebt habe». «Ich zitterte», erzählt sie.

Amanda Knox: «Ist in Italien etwas mit mir passiert?»

Nach der Fehlgeburt fragte sich Amanda, ob in Italien «etwas mit ihr passiert» sei, das die Fruchtbarkeitsprobleme auslöste. Ob sie damit eine Anspielung auf ihre Gefängniszeit macht? Unklar. Jedoch berichtete Amanda in ihrem Buch «Waiting To Be Heard» von sexueller Belästigung eines Wärters.

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Amanda Knox wurde als «Engel mit den Eisaugen» bekannt. Hier 2008 vor Gericht in Perugia.
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2011 kommen Amanda Knox vor Gericht die Tränen. Sie kam nach vier Jahren im italienischen Gefängnis frei.
Amanda Knox und ihr Freund Christopher Robinson bei einer Konferenz der Organisation «Innocence Project» (Projekt Unschuld) im italienischen Modena. Foto: Elisabetta Baracchi/ANSA/AP
Amanda Knox und ihr Freund Christopher Robinson bei einer Konferenz der Organisation «Innocence Project» (Projekt Unschuld) im italienischen Modena. Foto: Elisabetta Baracchi/ANSA/AP

Trotz dem schmerzhaften Verlust versuchen Amanda und ihr Mann Christopher, erneut ein Baby zu bekommen. Doch Knox fällt das schwer. «Warum kann mein Körper nicht einfach funktionieren?», seufzt sie.

Die Geschichte von «Foxy Knoxy» – wie Amanda in den Zeitungen genannt wurde – ging um die Welt. Sie wurde 2007 für den Mord an ihrer damaligen Mitbewohnerin Meredith Kercher (†21) in Italien verurteilt. Vier Jahre sass sie hinter Gitter, bis sie 2011 freigesprochen wurde.

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