Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

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    Ein neues Buch beleuchtet die Rolle von 21 Frauen im Römischen Reich. Die Autorin Emma Southon erzählt konsequent über Frauenbiografien.

    Emma Southon
    Die Autorin Emma Southon erzählt römische Geschichte konsequent über Frauenbiografien. - Jamie Drew/Aufbau Verlag/dpa

    In den meisten Geschichtsbüchern kommen vor allem Männer vor. Ein neues Werk über das Römische Reich handelt hingegen von 21 Frauen. Frauen kommen in der römischen Geschichte nur als Fussnote vor. Antike Historiker liessen sich endlos über Kriege, Feldherrn und Politiker aus.

    Frauen dienten dagegen höchstens einmal als Schreckgespenster, wie etwa die mörderischen Kaiserinnen Messalina oder Agrippina. Insofern ist es zu begrüssen, dass Emma Southon in ihrem Buch «Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen» mit ihrem feministischen Ansatz römische Geschichte konsequent über Frauenbiografien erzählt.

    Erfreulich ist auch ist die Mischung. Unter den 21 Biografien finden sich nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern auch weitgehend unbekannte Frauen wie zum Beispiel die freigelassene Sklavin Hispala, die in einem der grössten römischen Skandale eine wichtige Informantin war.

    Kritik an der Sprache

    Daneben präsentiert die Autorin eine Dichterin, eine Vestalin, eine Geschäftsfrau, eine Märtyrerin und viele andere mehr. Es sind historische Figuren, über die die antiken Autoren manchmal nur wenige Zeilen verloren.

    Die Althistorikerin nimmt alle Quellen zu Hilfe, derer sie habhaft werden konnte und ordnet sie ein. Leider konterkariert sie aber all das durch ihre Sprache.

    Sie möchte unterhaltsam und nahbar schreiben, kommt aber oft plump, anbiedernd und aufgesetzt daher. Modischer Schnickschnack und Slangvokabeln wie «kranker Scheiss», «cringe» und weitere Wörter wirken unseriös und verstörend in einem historischen Sachbuch.

    Kommentare

    User #6104 (nicht angemeldet)

    Lest nochmals den Übertitel. Geschichte „in 21 Frauen“. Deutsch?

    User #4919 (nicht angemeldet)

    Schade, diese blöden Slangwörter halten mich davon ab, dieses Buch zu kaufen. Sonst wäre das Thema wirklich interessant.

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