Diana musste vor Hochzeit ihre Jungfräulichkeit beweisen
Als Freipass für die Hochzeit musste Prinzessin Diana ihre Jungfräulichkeit bestätigen lassen. Obendrein sickerte die Untersuchung noch an die Öffentlichkeit.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinzessin Diana und Prinz Charles gaben sich 1981 das Jawort.
- Davor musste sie sich einem Arztbesuch unterziehen.
- Die damals 19-Jährige wurde auf ihre Jungfräulichkeit untersucht.
Die Biografie «Kein Mann der zweiten Reihe» erzählt brisante Anekdoten aus dem Leben von König Charles III. (77). Ob von seiner schweren Kindheit, über Liebschaften bis hin zur Krönung – Adelsexpertin Lisbeth Bischoff lässt kein Detail aus.
Insbesondere dann, wenn es um seine frühere Ehe mit Prinzessin Diana (†1997) geht.
Bald 35 Jahre ist es her, als sich die Blaublüter in der Londoner St. Paul's Cathedral das Jawort gegeben hatten. Bevor es aber so weit kommen durfte, musste Diana einen bestimmten Arztbesuch über sich ergehen lassen.
Bei dem Termin ging es offenbar darum, ihre Jungfräulichkeit bestätigen zu lassen.
Die brisante Regel zielt auf den Fortbestand des Adelsgeschlechts ab. Sie besagt, dass Diana mit der Feststellung ihrer Unschuld kein Kind aus einer anderen Beziehung ins Königshaus bringe.
Onkel machte Ergebnis öffentlich
Heutzutage würde eine solche Nachweispflicht wohl einen regelrechten Skandal auslösen. Doch in Bischoffs Schilderungen wird klar, dass Anfang der 1980er-Jahre ganz anders damit umgegangen wurde. Auch, weil das sensible Thema damals durch die Palastmauern sickerte.

Auf die Frage nach der Jungfräulichkeit der damals 19-jährigen Diana soll ihr Onkel Edward Spencer (†68) mit einem deutlichen «Ja, sie ist es» geantwortet haben. Ob sich die «Königin der Herzen» ihren Eintritt ins Königshaus so vorgestellt hat?
Sicher ist, dass dieses Vorgehen heutzutage in dieser Form nicht mehr existiert. Bischoff erklärt, dass Vaterschaftstests und DNA-Analysen ausreichen würden, um die Legitimität der Thronerben festzustellen. Prinzessin Kate (44) oder auch Herzogin Meghan (44) mussten demnach nicht dasselbe durchmachen wie ihre Vorgängerin Diana.


















