Daniel Day-Lewis: «Hätte besser einfach den Mund gehalten»

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    USA,

    Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis bereut, vor acht Jahren seinen Ruhestand angekündigt zu haben.

    Daniel Day-Lewis
    Daniel Day-Lewis bedauert seine Ruhestandsankündigung vor acht Jahren. (Archivbild) - keystone

    Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis bereut, dass er vor acht Jahren seinen Ruhestand angekündigt hat. «Wenn ich jetzt zurückblicke, hätte ich besser einfach meinen Mund gehalten», sagte der 68-Jährige dem US-Magazin «Rolling Stone».

    In dem Interview äusserte er sich gemeinsam mit seinem Sohn Ronan Day-Lewis, für dessen Regiedebüt er nach mehrjähriger Pause vor die Kamera zurückgekehrt ist. Seine Ruhestands-Ankündigung von damals bezeichnet er heute lachend als «grossspuriges Geschwätz».

    Im Jahr 2017 hatte er angekündigt, sich vom Schauspielen zurückziehen zu wollen: «Daniel Day-Lewis wird nicht länger als Schauspieler arbeiten», teilte eine Sprecherin des britisch-irischen Stars damals mit.

    Rücktritt aus Erschöpfung im Schauspieljob

    Jetzt erklärte der dreifache Oscar-Gewinner («There Will Be Blood»), damals habe er sich von manchen Seiten seines Jobs immer wieder «ausgehöhlt» gefühlt. Als er nach seinem letzten Film «Der seidene Faden (Phantom Thread)» den Entschluss gefasst habe, sich von der Schauspielerei «fernhalten» zu wollen, habe er den glatten und verkündeten Schlussstrich für die beste Wahl gehalten.

    «Denn ich wusste, dass es einen Tag geben würde, an dem ich wieder in Versuchung geraten würde», erklärte Day-Lewis. Mit Blick auf seine Rolle rückwärts und den neuen Film fügte er hinzu: «Dies zeigt, dass ich nicht so stolz bin, wie ich gerne glauben möchte!»

    Wie Daniel und Ronan Day-Lewis im Interview erzählen, schrieben sie das Drehbuch für das Drama «Anemone» gemeinsam. Irgendwann entschied sich der Hollywoodstar, einen der Charaktere selbst spielen zu wollen. «Ich hatte nie vor, mich zur Ruhe zu setzen, wirklich», betont er. «Ich habe nur aufgehört, eine bestimmte Art von Arbeit zu machen, um etwas anderes machen zu können.»

    In der Vater-Sohn-Coproduktion geht es um einen Mann, der ein Leben in den Wäldern als Einsiedler führt, und um seinen Bruder. Das Drama mit Day-Lewis, Sean Bean und Samantha Morton in den Hauptrollen soll am 13. November in die deutschen Kinos kommen.

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    Kommentare

    User #3663 (nicht angemeldet)

    Ist ihm Geld ausgegangen?

    User #3043 (nicht angemeldet)

    Ich werde kein Produkt kaufen, dessen Werbung mir absichtlich die Sicht verdeckt.

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