Collien Fernandes: Tochter (14) hat keinen Kontakt zu ihr
Collien Fernandes hat laut eigener Aussage keinen Kontakt mehr zu ihrer 14-jährigen Tochter – ein RTL-Interview sorgt für zusätzliche Aufregung.

Das Wichtigste in Kürze
- Fernandes schreibt bei Instagram, ihre 14-jährige Tochter habe den Kontakt abgebrochen.
- Grund sei ein Gespräch mit Vater Christian Ulmen (50) gewesen, so Fernandes.
- Gegen Ulmen ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam wegen häuslicher Gewalt.
Der Streit zwischen Moderatorin Collien Fernandes (44) und ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (50) eskaliert weiter. Wie Fernandes nun selbst bestätigt, hat sie aktuell keinen Kontakt mehr zur gemeinsamen, 14-jährigen Tochter. Im März hatte Fernandes im «Spiegel» öffentlich gemacht, dass sie Ulmen digitale und häusliche Gewalt vorwirft – sie sprach dabei von «virtueller Vergewaltigung».
Nun schreibt sie auf Instagram, ein Gespräch zwischen Ulmen und der Tochter habe zum Kontaktabbruch geführt: «Es gab ein Gespräch, das Christian mit unserer Tochter führte, woraufhin sie den Kontakt mit mir abbrach.» Grundlage dafür seien «Lügen» seitens Ulmens gewesen, behauptet Fernandes.
Nach der Scheidung habe zunächst das vereinbarte Wechselmodell funktioniert. «Wir haben in unserer Scheidungsvereinbarung das Wechselmodell vereinbart, und dieses haben wir auch gelebt, bis zu diesem Gespräch zwischen ihm und unserer Tochter. Danach wurde mir erstmalig mein Umgang abgesagt», schreibt Fernandes. Als Grund sei damals ein Schauspielworkshop genannt worden, den die Tochter einer gemeinsamen Reise vorgezogen habe.
RTL-Interview sorgt für Wirbel
Ausgelöst wurde Fernandes' Statement offenbar durch ein RTL-Interview mit Frauke Ludowig (62), das am Sonntagabend ausgestrahlt wurde. Darin kommt auch das frühere Kindermädchen der Familie anonym zu Wort.
Die Ex-Nanny behauptet, die Tochter nehme ihrer Mutter übel, mit den Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen zu sein: «Das ist für das Kind, für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Sie tut es nicht für das Kind. Das Kind leidet ja nur darunter.»

Die Tochter habe ihre Mutter zudem gebeten, die Sache nicht öffentlich zu machen, so die Nanny weiter. Im Interview wird Fernandes direkt mit diesen Aussagen konfrontiert und stoppt das eingespielte Video. «Da möchte ich direkt was zu sagen», sagt sie. Ihrer Tochter sei fälschlicherweise erklärt worden, es handle sich um ein öffentliches Gerichtsverfahren.
Sie habe gewusst, dass die Sache früher oder später ohnehin öffentlich werde, so Fernandes: «Und in dem Moment habe ich ja wohl auch das Recht, mich dazu zu äussern.»
Nanny soll in Absprache mit Ulmen das Interview gegeben haben
Auf Instagram bringt Fernandes die frühere Nanny zudem mit Ulmen in Verbindung: Diese habe «in Absprache mit ihm» das RTL-Interview gegeben. Ausserdem wirft sie der deutschen «Bild»-Zeitung vor, seit Wochen vom Kontaktabbruch gewusst, sich aber gegen eine Veröffentlichung entschieden zu haben.
«Bild» bestätigt, entsprechende Informationen zu haben – man habe aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Kindes darauf verzichtet, darüber zu berichten.

Kurz nach Fernandes' Post veröffentlichte auch Ludowig einen kurzen Ausschnitt aus dem Interview auf Instagram. Darin zeigt sich Fernandes trotz allem hoffnungsvoll: «Irgendwie glaube ich einfach daran, dass es wieder alles so sein wird wie vorher.»
Juristisch läuft der Fall nach wie vor
Juristisch ist der Fall weiterhin nicht abgeschlossen. Bei der Staatsanwaltschaft Potsdam läuft ein Ermittlungsverfahren gegen Ulmen wegen Verdachts auf Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt – es geht um mutmassliche Vorfälle aus den Jahren 2022 und 2023 in Spanien.

Fernandes hat zudem weitere Anzeigen in Deutschland und Spanien erstattet, unter anderem wegen digitaler Gewalt. Ob hier ein Anfangsverdacht besteht, ist laut letztem bekannten Stand noch offen. Zu einer Anklage ist es bislang nicht gekommen. Ulmen weist sämtliche Vorwürfe zurück.












