Clive Davis mit 94 Jahren in New York gestorben
Der legendäre Musikproduzent Clive Davis ist im Alter von 94 Jahren in New York gestorben. Zuvor war er wegen Atemwegsproblemen im Spital behandelt worden.

Der US-Musikproduzent Clive Davis ist im Alter von 94 Jahren in New York gestorben, wie die «Tagesschau» berichtet. Mehrere US-Medien melden den Tod übereinstimmend unter Berufung auf Familie und Management.
Mit Davis verliert die internationale Musikindustrie eine prägende Figur der vergangenen Jahrzehnte. Er formte über viele Jahre hinweg zentrale Karrieren im Pop-, Rock- und Soulbereich entscheidend mit.
Zu seinen bekanntesten Entdeckungen zählen Whitney Houston, Janis Joplin und Bruce Springsteen, wie der «Spiegel» schreibt. Auch Billy Joel und Alicia Keys gehörten zu den von ihm geförderten Künstlern.
Clive Davis: Vom Anwalt zur Musikindustrie
Der 1932 in Brooklyn geborene Davis wuchs in einer jüdischen Familie auf. Nach einem Jurastudium arbeitete er zunächst als Anwalt, bevor er in die Musikbranche wechselte.
Seine Karriere begann bei Columbia Records, wo er schnell in leitende Funktionen aufstieg. Später gründete er eigene Labels und prägte insbesondere Arista Records als einflussreiche Plattform.
Clive Davis wurde mehrfach mit Grammy-Auszeichnungen geehrt und in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Er galt über Jahrzehnte als entscheidende Kraft bei der Entwicklung moderner Pop- und Rockproduktionen.
Davis als prägende Kraft hinter Karrieren und Talenten
Sein Gespür für Künstler und Songs machte ihn zu einer zentralen Figur der US-Musikindustrie. Dabei setzte er sowohl auf neue Talente als auch auf langfristige Künstlerentwicklung.
Zahlreiche Musiker äusserten sich nach seinem Tod tief betroffen, wie die «Jüdische Allgemeine» berichtet. Barry Manilow sprach von einer jahrzehntelangen engen Zusammenarbeit und persönlichen Verbindung.

Auch Carole King und Billy Joel würdigten Davis als prägende Kraft hinter vielen Karrieren. Sie hoben insbesondere sein Gespür für musikalische Qualität und Marktpotenzial hervor.












