Caroline Link bei US-Filmfest «Berlin & Beyond» gefeiert

    DPA
    DPA

    USA,

    Mit einem Lebenswerk-Preis ist die deutsche Filmregisseurin Caroline Link (56, «Als Hitler das rosa Kaninchen stahl») in der Nacht beim grössten deutschsprachigen Filmfestival in den USA gefeiert worden.

    Filmregisseurin Caroline Link wurde beim Filmfestival in San Francisco gefeiert. Foto: Barbara Munker/dpa
    Filmregisseurin Caroline Link wurde beim Filmfestival in San Francisco gefeiert. Foto: Barbara Munker/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Link fühlt sich «so geehrt und geschmeichelt»

    Wegen der Coronavirus-Pandemie konnte Link in San Francisco nicht vor Ort sein, die Veranstalter des «Berlin & Beyond»-Festivals ehrten sie mit einem Videotribut auf einer grossen Leinwand in einem Drive-In-Kino, wo auch ihr oscarprämierter Film «Nirgendwo in Afrika» gezeigt wurde.

    Link fühlt sich «so geehrt und geschmeichelt»

    Dies sei ihr erster Lebenswerk-Preis und sie fühle sich daher «so geehrt und geschmeichelt», sagte Link. «Dies ist ganz bestimmt ein Ansporn, weiterzumachen und Geschichten zu erzählen, die um die Welt gehen.» Mit Kalifornien habe sie eine ganz besondere Verbindung, die nichts mit Filmen zu tun habe, verriet die Regisseurin. Als 18-Jährige habe sie ein Jahr lang als Kindermädchen in Südkalifornien verbracht.

    Überraschungsgäste gratulieren Link

    Als Überraschungsgäste zollten Schauspieler aus Links Filmen virtuell Tribut, darunter Sylvie Testud (50, «Jenseits der Stille») und Samuel Schneider (26, «Exit Marrakech»). Auch Juliane Köhler (55), Hauptdarstellerin aus «Nirgendwo in Afrika», gratulierte Link. «Du bist wirklich eine grossartige Regisseurin, der ich voll vertrauen konnte», sagte Köhler. Mit der vor 20 Jahren in Afrika gedrehten Familiensaga holte Link 2003 den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film nach Deutschland.

    Eröffnet wurde das fünftägige Festival vorgestern mit dem Film «Im Feuer» der deutsch-griechischen Regisseurin Daphne Charizani. Als Abschlussfilm läuft «Kokon» von Leonie Krippendorff, eine Coming-of-Age-Geschichte über eine Mädchenliebe in Berlin.

    «Berlin & Beyond», das sein 25. Jubiläum feiert, findet coronabedingt als Hybrid-Event statt. Neben virtuellen Filmvorführungen gibt es Vorstellungen im Drive-In-Kino und in einem Programmkino. Veranstalter ist das Goethe-Institut in San Francisco mit Festival-Leiter Sophoan Sorn. Zu früheren Empfängern des «Career Achievement Award» für ihr Lebenswerk zählen Stars wie Hannelore Elsner, Mario Adorf, Wim Wenders und Bruno Ganz.

    Kommentare

    Weiterlesen

    AfD
    863 Interaktionen
    Mike Müller & Co.
    Patrick Fischer Granit Xhaka
    771 Interaktionen
    Impf-Betrüger

    MEHR IN PEOPLE

    Taylor Swift
    1 Interaktionen
    Neue Zugabe
    Heidi Klum Michel Péclard
    2 Interaktionen
    Gastronom Péclard
    lebenszeichen sarah joelle jahnel
    Nach Vermisstensuche
    make up pamela anderson
    3 Interaktionen
    Smokey Eyes und Gold

    MEHR AUS USA

    Massud Peseschkian
    1 Interaktionen
    New York
    Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa.
    1 Interaktionen
    New York