Brigitte Bardot (88) wegen Atemproblemen behandelt

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Frankreich,

    Die ehemalige französische Schauspielerin Brigitte Bardot musste wegen Atemproblemen behandelt werden. Ihr Ehemann sieht die Hitze und ihr Alter als Ursache.

    Brigitte Bardot
    Schauspiel-Ikone Brigitte Bardot ist im Alter von 91 Jahren gestorben. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Brigitte Bardot musste wegen Atemproblemen medizinisch behandelt werden.
    • Die ehemalige Schauspielerin erhielt Sauerstoff und wurde von den Sanitätern beobachtet.
    • Ihr Ehemann geht davon aus, dass die Hitze der 88-Jährigen zugesetzt hat.

    Europa leidet unter grosser Hitze. Auch Stars sind den hohen Temperaturen ausgesetzt, was zu medizinischen Zwischenfällen führen kann: Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot (88) musste medizinisch betreut werden.

    Ihr Ehemann Bernard d'Ormale bestätigt gegenüber dem Portal «Var-matin», dass die 88-Jährige am Mittwoch Atemprobleme hatte. «Sie atmete schwerer als normal, blieb aber bei Bewusstsein.» Er habe deswegen die Ambulanz gerufen.

    Bardot
    Brigitte Bardot mit ihrem damaligen Ehemann Günter Sachs bei einem Besuch in Gstaad im Januar 1967. - keystone

    Die Sanitäter hätten sich zuerst an der Hausnummer geirrt, bevor sie zur Residenz in Saint-Tropez gekommen seien. Bardot sei dann mit Sauerstoff versorgt und von den Sanitätern einige Zeit beobachtet worden.

    D'Ormale macht aber keine grosse Sache aus dem Zwischenfall: «Wie alle Leute ab einem gewissen Alter kann sie die Hitze nicht mehr ertragen.» Sie dürfe sich nicht unnötig anstrengen.

    Leiden Sie unter der Hitze?

    Brigitte Bardot begann 1952 mit 18 Jahren ihre Karriere als Sängerin und Schauspielerin. Bis 1973 arbeitete sie in mehreren Filmen mit und war auch als Model aktiv. Anschliessend widmete sie sich ihrer Organisation und dem Schutz von Tieren.

    Zuletzt stand sie in der Kritik: Corona bezeichnete sie wegen der Überbevölkerung als «gute Sache». Sechsmal wurde sie wegen Volksverhetzung zu Geldstrafen verurteilt.

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