«Breaking Bad»-Star Bryan Cranston trauert um TV-Sohn RJ Mitte
«Breaking Bad»-Star RJ Mitte ist mit 34 Jahren gestorben. Serienvater Bryan Cranston nimmt emotional Abschied.

Das Wichtigste in Kürze
- «Breaking Bad»-Star RJ Mitte ist mit nur 34 Jahren gestorben.
- Serienvater Bryan Cranston zeigt sich «zutiefst verzweifelt».
- Die beiden hatten erst vor wenigen Wochen ein gemeinsames Mittagessen geplant.
Für Millionen «Breaking Bad»-Fans waren sie Vater und Sohn. Nun muss Bryan Cranston (70) Abschied nehmen.
RJ Mitte, der in der Kultserie Walter White Jr. spielte, ist im Alter von nur 34 Jahren gestorben. Sein Tod wurde am Montag bekannt.
Kurz darauf meldet sich Cranston mit sehr persönlichen Worten zu Wort.
«RJ Mitte, mein lieber Sohn aus ‹Breaking Bad›, ist gestorben», schreibt der Schauspieler auf Instagram. Die Nachricht habe ihn in «tiefe Verzweiflung» gestürzt.
Bryan Cranston kannte RJ Mitte seit Teenager-Zeiten
Die beiden verband weit mehr als nur die gemeinsame Zeit vor der Kamera. Cranston lernte Mitte kennen, als dieser gerade einmal 14 Jahre alt war. Damals wurde er für die Rolle des Walter White Jr. gecastet.
«Breaking Bad» machte den jungen Schauspieler schliesslich weltweit bekannt.

Bryan Cranston erinnert sich daran, wie unerfahren Mitte zu Beginn gewesen sei. Nach und nach habe er sich jedoch zu einem «wirklich guten Schauspieler» entwickelt. Und der Hollywoodstar bekam diese Entwicklung aus nächster Nähe mit.
Gemeinsam mit Anna Gunn (58), die in der Serie Mittes Mutter Skyler spielte, habe er dem Teenager immer wieder Ratschläge gegeben.
Mitte habe durchaus zugehört, scherzt Cranston. Manchmal habe er die Ratschläge seiner TV-Eltern aber auch bewusst ignoriert und lieber selbst seine Erfahrungen gemacht. Denn trotz des riesigen Erfolgs sei eines leicht vergessen gegangen: «Er war einer der Stars einer erfolgreichen TV-Serie, aber immer noch ein Kind.»
Die beiden wollten zusammen Mittagessen
Umso schwerer wiegt für Cranston, dass der Kontakt nach «Breaking Bad» nicht einfach abriss. Im Gegenteil. Noch vor wenigen Wochen schrieben sich die beiden. Cranston und Mitte wollten sich zum Mittagessen treffen und suchten nach einem passenden Termin.
Dazu kam es nicht mehr.
Genau dieser Gedanke lässt Cranston nun nicht los.
Er frage sich, ob dieses gemeinsame Mittagessen etwas hätte verändern können. Eine Antwort darauf werde er nie bekommen.
Was er hingegen wisse: Er habe Mitte geliebt und die gemeinsame Zeit mit ihm genossen. Nicht nur während der Dreharbeiten, sondern auch lange nachdem der grosse «Breaking Bad»-Rummel vorbei war.
Seine Abschiedsworte fallen entsprechend persönlich aus: «Ich werde dich vermissen, Sohn.»
Auch Aaron Paul ist «am Boden zerstört»
Cranston ist nicht der einzige «Breaking Bad»-Star, der um Mitte trauert.
Auch Aaron Paul (47), der in der Serie Jesse Pinkman spielte, zeigt sich erschüttert. «Ich bin am Boden zerstört über diese Nachricht», erklärt er gegenüber dem «Hollywood Reporter».
Er habe Mitte geliebt und werde seinen Freund vermissen.

Dean Norris (63), bekannt als DEA-Agent Hank Schrader, kann den Tod ebenfalls kaum fassen. Er habe Mitte schon als jungen Schauspieler am Set ins Herz geschlossen und immer ein Auge auf ihn gehabt.

Mitte sei ein «herzensguter junger Mann» gewesen.
RJ Mitte setzte sich für Menschen mit Behinderung ein
RJ Mitte lebte selbst mit Zerebralparese. Auch seine Figur Walter White Jr. hatte die neurologische Erkrankung.
Der Schauspieler machte sich nach seinem «Breaking Bad»-Erfolg immer wieder für Menschen mit Behinderungen stark. Er forderte mehr Sichtbarkeit und bessere Chancen für Schauspielerinnen und Schauspieler mit Behinderung.

Zwischen 2008 und 2013 war Mitte in 56 Folgen von «Breaking Bad» zu sehen.
Seine Vertreter bestätigten am Montag seinen Tod. Laut «People» starb der 34-Jährige durch Suizid. Die Behörden in Brownsville im US-Bundesstaat Texas untersuchen den Todesfall weiterhin.
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