Blake Lively gegen Justin Baldoni – Wer hat wirklich gewonnen?

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Blake Lively und Justin Baldoni einigten sich im Streit um «It Ends With Us» auf einen Vergleich. Beide Seiten beanspruchen den Sieg für sich.

Blake Lively Baldoni
Blake Lively und Justin Baldoni haben ihren Streit mit einem Vergleich beigelegt. Beide Seiten sehen sich dabei als Sieger. - keystone

Blake Lively (38) und Justin Baldoni (42) beendeten ihren monatelangen Rechtsstreit mit einem aussergerichtlichen Vergleich.

Die Einigung kam nur paar Wochen vor dem geplanten Prozessauftakt in New York zustande, wie «USA Today» berichtet.

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Lively hatte Baldoni im Dezember 2024 sexuelle Belästigung und eine koordinierte Rufschädigungskampagne vorgeworfen. Baldoni wies die Vorwürfe zurück und reichte eine Gegenklage über 400 Millionen Dollar wegen Verleumdung ein, so «Promiflash».

Jede Seite beansprucht den Triumph

Livelys Anwälte bezeichneten laut «Today» den Vergleich unmittelbar als «durchschlagenden Sieg» für ihre Mandantin. Baldonis Anwalt Bryan Freedman hingegen erklärte, es sei ein «riesiger Sieg» für seinen Mandanten gewesen.

Laut «Yahoo» erklärte der Unterhaltungsanwalt Jordan Matthews, es sei in hochkarätigen Verfahren üblich, dass beide Seiten öffentlich den Sieg beanspruchen.

Matthews führt weiter aus: Als zehn von dreizehn Klagepunkten gegen Baldoni abgewiesen wurden, habe dieser geltend machen können, er habe nichts falsch gemacht.

Kein Geld floss — doch der Streit geht weiter

Laut übereinstimmenden Berichten wurden im Vergleich keine Zahlungen vereinbart. «Today» berichtet, dass Blake Lively auf Basis eines kalifornischen Gesetzes von 2023 weiterhin Anwaltskosten sowie mehrfachen Schadensersatz einfordert.

Das Gesetz soll Personen schützen, die in gutem Glauben Vorwürfe der sexuellen Belästigung vorbringen.

Livelys Anwältin Sigrid McCawley erklärte dazu, Baldoni und alle Beklagten würden einer persönlichen Haftung gegenüberstehen. Dies, weil sie ihr Berufungsrecht aufgegeben hätten.

Blake Lively und Justin Baldoni: Ruf beider Stars beschädigt

Laut «USA Today» betonte die Arbeitsrechtsanwältin Nisha Verma, beide Parteien hätten auf wichtigen und neuartigen Rechtsfragen gewonnen. Sie fügte hinzu, dass auf beiden Seiten gute anwaltliche Arbeit geleistet worden sei.

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Blake Lively hatte Justin Baldoni sexuelle Belästigung und koordinierte Rufschädigungskampagne vorgeworfen. Baldoni bestritt die Vorwürfe und erhob eine Gegenklage. - keystone

PR-Experte Doug Eldridge erklärte, Livelys Met-Gala-Auftritt am selben Tag der Einigung sei kein Zufall gewesen. Es handle sich um eine gezielte Imagekampagne.

Für beide Stars dürfte die Reputationsaufarbeitung nach dem öffentlichen Schlagabtausch die eigentliche Herausforderung bleiben.

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