Roter Teppich, Stars, Publikum: Im kommenden Jahr soll es all das wieder geben. Welche Corona-Regeln gelten werden, wollen die Berlinale-Veranstalter noch bekanntgeben.
Fester Bestandteil jeder Berlinale: die Verleihung der Bären für herausragende filmische Leistungen. Foto: Michael Kappeler/dpa
Fester Bestandteil jeder Berlinale: die Verleihung der Bären für herausragende filmische Leistungen. Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Berlinale soll 2022 wieder ein klassisches Filmfestival wie in Zeiten vor der Corona-Pandemie sein.

Die 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind für den Zeitraum vom 10. bis 20. Februar als Präsenzveranstaltung geplant, wie die Veranstalter mitteilen. «Wir freuen uns sehr, im Februar mit dem Festival auf die grosse Leinwand zurückzukehren: mit einem facettenreichen Filmprogramm, roten Teppichen, Stars und dem grossartigen Berlinale-Publikum», sagte das Berlinale-Leitungsduo, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. «Das Bedürfnis nach dem Festivalerlebnis und Begegnungen vor Ort ist bei Branche wie Publikum gross.»

Die Erfahrungen der vergangenen Monate hätten gezeigt, dass Präsenzveranstaltungen sicher seien und erfolgreich stattfinden könnten. Informationen zu den Corona-Zugangsregelungen und zum Online-Ticketing sollen in der ersten Novemberhälfte bekanntgegeben werden.

Geteiltes Festival in diesem Jahr

Wegen der Pandemie war das Filmfestival in diesem Jahr geteilt worden. Anfang März gab es einen digitalen Branchentreff, im Juni dann auch Vorführungen in Freiluftkinos fürs Publikum. Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den grossen Filmfestivals der Welt.

Zentrale Spielstätte des Festivals bleibt den Angaben der Veranstalter zufolge der Berlinale Palast am Potsdamer Platz. Darüber hinaus werde die Berlinale wie in der Vergangenheit zahlreiche Kinos in der ganzen Stadt bespielen.

Mehr zum Thema:

Coronavirus