Barbie

    «Barbie» landet besten Nordamerika-Start des Jahres

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    Kanada,

    Der Film von Regisseurin Greta Gerwig lässt die Kinokassen in den USA und Kanada klingeln. Auch in Deutschland springt «Barbie» auf Platz eins der Kinocharts.

    Ryan Gosling als Ken und Margot Robbie als Barbie in einer Szene des Films «Barbie».
    Ryan Gosling als Ken und Margot Robbie als Barbie in einer Szene des Films «Barbie». - -/Courtesy of Warner Bros. Pictures/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am ersten Wochenende hat der neue «Barbie»-Film einen fulminanten Start hingelegt.
    • In Nordamerika hat die Komödie Schätzungen zufolge 155 Millionen US-Dollar eingespielt.

    Der aufgedrehten Kino-Komödie «Barbie» ist in den nordamerikanischen Kinos der beste Kinostart des Jahres gelungen. Sie verdrängte das Atombomben-Drama «Oppenheimer» klar auf den zweiten Rang, wie mehrere US-Medien berichteten.

    Die Realverfilmung über einen Trip der berühmten Spielzeugpuppe und ihres Freundes Ken ins wirkliche Kalifornien hat laut Schätzungen bis zum Sonntag etwa 155 Millionen US-Dollar (139 Millionen Euro) in den USA und Kanada eingespielt.

    Barbie Margot Robbie
    Margot Robbie spielt im «Barbie»-Film die Hauptrolle. - zvg

    Regisseurin Greta Gerwig («Lady Bird») hat damit auch den besten Start eines von einer Frau verantworteten Films überhaupt gelandet, schrieb die Branchenseite «The Hollywood Reporter».

    «Oppenheimer» knapp hinter «Barbie»

    Das Geschichtsdrama über den Physiker Robert Oppenheimer, der als «Vater der Atombombe» gilt, hat etwa 80,5 Millionen Dollar erlöst. Weil der Film von Christopher Nolan («Inception», «Dunkirk») mit 180 Minuten Laufzeit länger ist als die 114 Minuten dauernde «Barbie», konnten die Kinos allerdings weniger Vorstellungen ansetzen.

    Haben Sie den neuen Barbie-Film schon gesehen?

    Auf den Plätzen folgten «Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1» und das wegen seiner Nähe zu Verschwörungsmythen umstrittene Kinderschlepper-Drama «Sound of Freedom» mit jeweils um die 19 Millionen Dollar an Ticketverkäufen. Laut «Variety» war es ohne Inflationsbereinigung der Ticketpreise das vierterfolgreichste Wochenende der nordamerikanischen Kinogeschichte.

    Drehbuch- und Schauspielerstreik

    Über Wochen hatten die Studios mit Erfolg den Hype zum Doppelstart der beiden Filme geschürt: Laut einer Umfrage des US-Kinobesitzerverbandes haben auch dank sehr guter Kritiken mehr als 200'000 Menschen die beiden Filme am selben Tag gesehen.

    Für die Kinos sind diese Zahlen inmitten des Drehbuch- und Schauspielerstreiks eine Erleichterung – die Marktstimmung belastet zudem, dass zuletzt mutmassliche Hits wie «Indiana Jones und das Rad des Schicksals», «Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1» und der Pixar-Film «Elemental» weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

    Margot Robbie
    Barbie zählt zu den meistverkauften Puppen der Welt. - Keystone

    Dank starker Ergebnisse auch auf Auslandsmärkten und Budgets von rund 145 Millionen US-Dollar für «Barbie» und etwa 100 Millionen Dollar für «Oppenheimer» dürften beide Filme hochprofitabel werden.

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