Bald neue Musik: Popstar Duffy zeigt nach vielen Jahren wieder
Erst im Tonstudio, jetzt im Café: Popstar Duffy zeigt sich nach jahrelanger Abwesenheit wieder vor der Kamera. Bald soll auch neue Musik folgen.

Das Wichtigste in Kürze
- Popstar Duffy zeigt sich überraschend bei einem Besuch in einem Café.
- Jahrelang war die britische Sängerin wegen ihrer Leidensgeschichte verschwunden.
- Jetzt meldet sich die 41-Jährige zurück, erst kürzlich kündigte sie baldiges ein Konzert in London an.
«Wenn ich bloss die richtigen Worte finden könnte, um euch zu sagen, wie sehr ich euch vermisst habe.» Mit diesen Worten meldete sich die britische Sängerin Duffy Ende Mai bei ihren Fans auf Instagram. Es war das erste Lebenszeichen, nach dem der Popstar 2020 seine Vergewaltigungsgeschichte öffentlich gemacht hatte.
Im Beitrag vor wenigen Wochen liess sich die 41-Jährige lediglich von hinten ablichten. Nun zeigt sie sich auch wieder vor der Kamera. Arm in Arm posiert Duffy mit einer Kellnerin im Lokal Caffi Largo in Pwllheli (Wales), wie aus einem Facebook-Beitrag hervorgeht.

Ihrer markanten, blonden Mähne ist die Sängerin bis heute treu geblieben, gut gelaunt lächelt sie in die Kamera. Zu dem überraschenden Schnappschuss schreibt das Strandcafé: «Die bekannte Sängerin aus Nefyn, Amy Duffy, hat heute Morgen im Caffi vorbeigeschaut. Immer schön zu sehen, wie lokales Talent lokale Orte unterstützt.»
Sängerin verschwieg Leidensgeschichte jahrelang
2008 wurde die Britin mit ihrem Hit «Mercy» über Nacht zum Star, räumte mehrere Auszeichnungen ab. Nach der Ankündigung ihres dritten Albums verschwand der Popstar jedoch unerwartet aus der Öffentlichkeit. Ein damaliger Vertrauer erklärte lediglich, Duffy habe «nicht gefunden werden wollen».
Fortan lebte sie zurückgezogen in ihrem Haus in Surrey – bis sie 2020 in einem Essay auf ihrer Website den Grund für ihr jahrelanges Verschwinden enthüllt hatte.

2010 wurde sie laut eigenen Angaben während ihrer Geburtstagsfeier in einem Restaurant angegriffen und betäubt. Danach sei sie ins Ausland gebracht und vergewaltigt worden, anschliessend nach Hause geflogen und dort vier Wochen lang festgehalten worden.
Die Gefangenschaft habe sie in Suizidgedanken getrieben, «absolut niemand» habe von dem Angriff erfahren. Den Namen des Täters nannte sie damals nicht. «Ihr fragt, warum ich nicht meine Stimme gewählt habe, um meinen Schmerz auszudrücken? Ich wollte der Welt nicht die Traurigkeit in meinen Augen zeigen», erklärte der einstige Popstar.
Konzert in London geplant
Ende März kündigte der Streaminganbieter Disney+ eine Dokumentation zur Biografie der Sängerin an. Der Film werde «eine Retrospektive von Duffys Leben sein. Von ihrer Kindheit in Wales über ihren kometenhaften Aufstieg zum Ruhm. Bis hin zu ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit nach ihrem unfassbaren Erlebnis», hiess es in einer Mitteilung.
Bis zur Veröffentlichung dauert es noch – doch Duffy scheint sich nun wieder vermehrt ins Rampenlicht zurückzukehren. Vergangene Woche erst kündigte die 41-Jährige für den 5. Juli «ein geheimes, intimes Konzert» in London an. Dabei handelt es sich um ihren ersten Live-Auftritt seit mehr als 15 Jahren, wo sie auch «einige neue Lieder» performen wird.
Bereits im Juni 2025 gab es Hinweise darauf, dass Duffy an neuer Musik arbeitet. Vor wenigen Wochen dann das überraschende Instagram-Foto aus dem Tonstudio, der die Spekulationen um ein Comeback befeuert hatte. Nach jahrelangem Untertauchen scheint sie bereit für einen Neuanfang: «Ich arbeite daran, zu euch zurückzukommen».












