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    Gekidnappte Duffy kritisiert Netflix-Erotikfilm wegen Kidnapping-Szenen

    Lina Schlup
    Lina Schlup

    Grossbritannien,

    Sängerin Duffy hat Schweres durchgemacht: Sie wurde entführt und vergewaltigt. Nun schimpft sie gegen den Netflix-Streifen «365 Days».

    duffy
    Sängerin Duffy wurde entführt, unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Britin Duffy wurde entführt, unter Drogen gesetzt und vergewaltigt.
    • Der Netflix-Film «365 Days» ruft bei ihr schlimme Erinnerungen vor.
    • In einem offenen Brief fordert sie die Plattform auf, den Streifen zu entfernen.

    Briten-Sängerin Duffy (36) ging in den vergangenen Jahren durch die Hölle. Lange war es still um die Waliserin. Anfang 2020 meldete sie sich zu Wort und offenbarte Schreckliches.

    People Duffy
    Sängerin Duffy im Jahr 2010. - keystone

    Die «Mercy»-Interpretin wurde in einem Restaurant unter Drogen gesetzt, entführt, vier Wochen festgehalten und immer wieder vergewaltigt.

    Der Vorfall lässt die Blondine bis heute nicht los: Sie leidet an psychischen Problemen und hatte Suizidgedanken.

    Duffy wettert gegen Netflix-Streifen

    Nun spricht die Waliserin ein weiteres Mal über das Kidnapping-Drama. Und das aus gutem Grund: Aktuell sorgt nämlich der Netflix-Erotikfilm «365 Days» für viel Furore.

    Duffy
    Duffy machte ihre Vergewaltigung öffentlich. - Getty Images

    Im Streifen wird die schöne Laura Biel vom Mafiaboss Massimo entführt und in seiner Villa festgehalten. Er gibt seinem Opfer eine Aufgabe: Sie muss sich innert 365 Tagen in ihn verlieben.

    Der Trailer zum Film.

    Duffy ist verständlicherweise entsetzt ab dem Filmplot und schrieb einen offenen Brief an den CEO von Netflix, Reed Hastings.

    «‹365 Days› verherrlicht die brutale Realität von Sexhandel, Entführung und Vergewaltigung. Dies sollte niemandes Vorstellung von Unterhaltung sein. Und auch nicht als solche kommerzialisiert werden», schreibt die Britin.

    tage
    «365 Days» sei gewaltverherrlichend. - Netflix

    Sie finde es schrecklich, dass Netflix einem Werk eine Plattform bietet, das Entführungen und Gewalt als «sexy» darstelle.

    Nun fordert sie den CEO auf, den Film zu entfernen und künftig auf solche gewaltverherrlichenden Inhalte zu verzichten.

    Auch Mirjana Zuber findet Film eine «kleine Katastrophe»

    Die Sängerin ist bei Weitem nicht die Einzige, die sich gegen den Erotikstreifen ausspricht. So nannte Spielerfrau Mirjana Zuber (27), die Frau von Steve Zuber (28), den Netflix-Film eine «kleine Katastrophe.»

    365 days
    Nati-Zubers Mirjana kritisiert Netflix-Sexfilm. - Instagram/mirjanazuber/ Netflix

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