Autorin Juli Zeh mit Heinrich-Böll-Preis ausgezeichnet

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    Juli Zeh ist mit dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet worden. Zu ihren bekanntesten Werken zählen die Romane «Unterleuten» sowie «Spieltrieb».

    Juli Zeh hat den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln erhalten. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa
    Juli Zeh hat den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln erhalten. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schriftstellerin Juli Zeh hat den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln erhalten.

    Zehs Werke seien voller Botschaften und relevanter Fragen, ohne jemals «den pädagogisierenden Zeigefinger» zu erheben, hiess es in der Begründung der Jury.

    Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) verlieh der 45-Jährigen am Freitagabend im Historischen Kölner Rathaus den mit 30 000 Euro dotierten Preis, wie eine Stadtsprecherin bestätigte.

    «Juli Zeh gehört zu den Schriftstellerinnen, die einen der ersten Plätze in der deutschen Gegenwartsliteratur für sich in Anspruch nehmen dürfen», lautete die Begründung der Jury weiter.

    Gebürtig stammt die studierte Juristin aus Bonn, mittlerweile lebt Zeh in der Nähe von Berlin und ist als Verfassungsrichterin in Brandenburg tätig. Zu ihren bekanntesten Werken zählen der Bestseller «Unterleuten» sowie die Romane «Spieltrieb» und «Adler und Engel».

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