Die deutsch-russische Hochstaplerin Anna Sorokin lässt es sich sogar im Gefängnis gut gehen. Mit Geld ist offenbar auch dort ein «Luxus»-Leben möglich.
Anna Sorokin kurz vor der Verkündung des Urteils im Gerichtssaal in New York. Foto: Richard Drew/AP
Anna Sorokin kurz vor der Verkündung des Urteils im Gerichtssaal in New York. Foto: Richard Drew/AP - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Fall von Anna Sorokin wurde durch die Netflix-Serie «Inventing Anna» weltberühmt.
  • Die Hochstaplerin gab sich in der New Yorker High Society als reiche Erbin aus.
  • Im Knast glauben ihre Mitinsassen immer noch, sie wäre superreich.

Die deutsch-russische Betrügerin wurde durch die Netflix-Serie «Inventing Anna» auf der ganzen Welt bekannt. Durch fiese Tricks versuchte Anna Sorokin ein Luxus-Leben in der New Yorker High Society zu führen. Die 31-Jährige täuschte vor, eine reiche Erbin zu sein –allerdings log sie ihren Freundeskreis an und brauchte deren Kreditkarten.

2019 bis 2021 musste sie deshalb eine Haftstrafe absitzen. Inzwischen steht sie wieder unter Arrest. Mit Wasser und Brot gibt sie sich im Knast aber nicht zufrieden – ganz im Gegenteil.

Anna Sorokina
Anna Sorokin will vor Gericht mit schönen Kleidern punkten. - dpa

Im Podcast «Call Her Daddy» meldet sie sich nun aus dem Kittchen und gibt mit ihrer Luxus-Haft an! «Wenn du hier Geld hast, musst du nicht wirklich was tun.»

Wurden Sie schon mal eingebuchtet?

Anna Sorokin gibt sich auch hinter den Gittern als Wohlhabende aus. «Sie denken, ich bin superreich. Es interessiert sie auch nicht wirklich, woher das Geld kommt.» Denn: Die Deutschrussin bezahlt ihre Mitinsassen, damit sie die Aufgaben für sie erledigen!

Anna Sorokin sollte abgeschoben werden

Nur beim Styling muss Anna Abstriche machen. Wohl oder übel muss sie sich mit einem gelben Jumpsuit und einem Kapuzenpulli in oranger Farbe begnügen. Markenkleider können ihr die Mitinsassen nicht besorgen – trotz des vielen Geldes, das angeblich von ihrer Bank stammt.

Anna Sorokin
Anna Sorokina im New Yorker Gericht. - keystone

Eigentlich hätte die Hochstaplerin vergangene Woche nach Deutschland abgeschoben werden sollen. Grund: Sie hat ihre Aufenthaltserlaubnis in den USA überschritten, weshalb sie nun wieder unter Arrest steht.

In letzter Sekunde haben ihre Anwälte allerdings eine Abschiebung verhindern können. Ein weiterer Antrag dazu steht allerdings bereits in der Pipeline.

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