Alec Baldwin

    Alec Baldwin will sein Handy doch der Polizei übergeben

    Keystone-SDA
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    USA,

    In den Ermittlungen zur «Rust»-Tragödie will Alec Baldwin (63) sein Handy jetzt wohl doch den Ermittlern übergeben. Der Schauspieler hatte lange gezögert.

    Alec Baldwin klage
    Alec Baldwin während eines Telefonats auf dem Parkplatz vor dem Santa Fe County Sheriff's Office, nachdem er zu dem Vorfall am Set befragt wurde. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lange warteten die Ermittler auf das Handy von Alec Baldwin.
    • Jetzt will der Schauspieler ihnen sein Telefon doch übergeben.
    • Somit soll die Wahrheit über den Tod von Halyna Hutchins herausgefunden werden.

    Nach längerem Zögern will Hollywood-Star Alec Baldwin (63) sein Smartphone im Fall des tödlichen Filmdrehs nun doch den Ermittlern übergeben. Der Schauspieler werde sein Handy «diese Woche» den Behörden überlassen. Dies kündigte der Anwalt Aaron Dyer am Donnerstag (Ortszeit) laut «New York Times» an.

    Alec Baldwin
    Am Set von Alec Baldwins Film kam es zu einem tödlichen Unfall. - dpa

    Sein Mandant und er hätten am vergangenen Wochenende eine Einigung mit den Behörden in Santa Fe County erzielt. Kurz zuvor hatte die Behörde im US-Bundesstaat New Mexico mitgeteilt: Mitte Dezember habe sie per Durchsuchungsbefehl eines Gerichts die Herausgabe des Telefons gefordert. Das Mobiltelefon sei aber noch nicht an die Behörden übergeben worden.

    E-Mails von Alec Baldwin sollen untersucht werden

    Baldwins Anwälte hätten die Forderung erhalten. Aber auch nach Einschaltung der Staatsanwaltschaft sei das Telefon bis heute nicht übergeben worden, hiess es weiter. Für die polizeilichen Ermittlungen sollten unter anderem Textnachrichten, E-Mails, Social-Media-Accounts und Fotos auf dem Gerät untersucht werden.

    Baldwins Anwalt wies Berichte zurück, nach denen sein Mandat nicht mit den Behörden zusammenarbeiten würde. «Seit diesem tragischen Vorfall hat Herr Baldwin weiterhin mit den Behörden kooperiert. Und jede gegenteilige Behauptung ist einfach unwahr», heisst es in seiner Erklärung, aus der die Zeitung zitierte.

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    Hollywood-Star Alec Baldwin beim Verlassen eines Sheriff-Büros. - dpa

    Baldwin hatte bereits vorige Woche in einer Videobotschaft auf Instagram Medienberichte zurückgewiesen, dass er die Ermittlungen nicht voll unterstützen würde. In Bezug auf das angeforderte Telefon sprach der Schauspieler von Blödsinn und Lügen in Zeitungsberichten.

    Dieser Vorgang würde Zeit brauchen. Die Behörden könnten nicht einfach Fotos oder Liebesbriefe an seine Frau auf dem Telefon einsehen, sagte Baldwin in dem Videoclip. Sie müssten aber die Wahrheit über den Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins herausfinden, betonte der Schauspieler.

    Im Colt war echte Munition

    Bei dem Dreh für den Western «Rust» auf einer Filmranch in Santa Fe wurde Hutchins (42) am 21. Oktober tödlich verletzt.

    Hauptdarsteller Alec Baldwin hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene benutzt. Die noch laufenden Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt echte Munition steckte. Die Polizei prüft derzeit, wie es dazu kommen konnte.

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