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Zürich: Bienen, Wespen und Hornissen – mehr als nur Plagegeister

Zürcher Tierschutz
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Zürich,

Der Zürcher Tierschutz in Zürich ZH erklärt, warum Bienen, Wespen und Hornissen nützlich sind – und gibt Tipps für ein entspanntes Zusammenleben im Sommer.

Biene Pflanze Bestäuben Schweiz
Bienen bestäuben Wild- und Kulturpflanzen. Sie sind wichtige Helferinnen in der Natur. (Symbolbild) - Depositphotos

Kaum summt im Sommer eine Wespe um den Gartentisch, kommt Nervosität auf. Dabei sind Bienen, Wespen und Hornissen weit mehr als lästige Sommergäste – sie gehören zu den wichtigsten Helferinnen der Schweizer Natur.

Wildbienen bestäuben unzählige Wild- und Kulturpflanzen und sorgen dafür, dass Blumen sich versamen und Obst und Gemüse gedeihen.

Wespen und Hornissen wiederum tragen als natürliche «Umweltpolizei» zum ökologischen Gleichgewicht bei: Sie beseitigen Aas und erbeuten Tausende Fliegen, Mücken und andere Insekten.

Goldene Regel: Ruhe bewahren

Von den neun in der Schweiz vorkommenden Wespenarten interessieren sich nur die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe für unsere Speisen und Getränke. Bleibt man aber ruhig, hat man von den ungebetenen Gästen am Gartentisch nichts zu befürchten. Die übrigen Arten bevorzugen Insekten und lassen Grillgut und Glace links liegen.

Auch Wildbienen und Hornissen sind ausgesprochen friedlich und stechen nur, wenn sie sich unmittelbar bedroht fühlen.

Wer ein Nest am Haus oder im Garten endeckt, für den gilt: Ruhe bewahren. Viele Nester befinden sich an Orten, an denen sie niemanden stören, und werden nach einer Saison ohnehin wieder verlassen. Liegt ein Nest tatsächlich an einem störenden Ort, etwa im Storenkasten oder in der Wandisolation oder stellt es ein Sicherheitsrisiko dar, sollte man es von Fachpersonen beurteilen und wenn nötig schonend umsiedeln lassen.

Tipps für ein entspanntes Zusammenleben

Es gilt, Ruhe zu bewahren und nicht nach den Tieren zu schlagen oder sie anzupusten.

Essen und Getränke sind zu schützen. Speisen lassen sich abdecken; bevor man einen Biss oder einen Schluck nimmt, sollte man genau hinschauen oder bei Getränken ein Röhrchen benutzen. Für Tiere gilt Ablenkfütterung: Indem man den Tieren auf einem Tellerchen zwei Meter weiter etwas Feines anbietet.

Auch auf Sauberkeit sollte geachtet werden: Essensreste, Fallobst und offene Abfalleimer ziehen Wespen an.

Zu Nestern sollte Abstand gehalten werden. Das heisst auch, Nester nicht zu erschüttern und vorhandene Fluglöcher nicht zu verschliessen. Wer ein Nest entdeckt, beobachtet es zunächst aus sicherer Distanz. Wenn nötig, sind Fachpersonen zu kontaktieren. Falls ein Nest Menschen und Tiere gefährdet oder am Haus zu Problemen führt, sollte eine fachliche Beurteilung oder gegebenenfalls eine Umsiedlung erfolgen.

Mit etwas Gelassenheit und wenigen einfachen Massnahmen ist ein friedliches Zusammenleben fast immer möglich.

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Kommentare

User #1337 (nicht angemeldet)

Wegen dem Wespenschutz, wieso kann man denn in fast jedem Laden gezielt Wespengiftspray kaufen? Die gehörten ja eigentlich verboten?

User #8288 (nicht angemeldet)

Ist es rassistisch, wenn man nur Wespen als Plagegeister bezeichnet und nicht Bienen oder Hornissen, auch wenn das evidenzbasiert ist?

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