«Das grosse Promi-Büssen» – Eike Immel fliegt nach Eklat raus
Beim Promi Büssen sorgt Eike Immel mit diskriminierenden Äusserungen für einen Eklat. Nach nur zwei Tagen muss der Ex-Nationaltorwart das Camp verlassen.

Eike Immel ist nicht länger Teil von «Das grosse Promi-Büssen». Nach mehreren umstrittenen Aussagen greift die Produktion ein und schliesst den 65-Jährigen vorzeitig aus der Realityshow aus.
Wie die «Joyn» berichtet, eskaliert die Situation nach Immels erster «Runde der Schande» mit Moderatorin Olivia Jones. In diesem Gespräch soll sich der ehemalige Fussballnationaltorwart mit früheren Fehltritten und seiner Vergangenheit auseinandersetzen.
Jones spricht mit Immel unter anderem über nicht zurückgezahltes Geld, darunter finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem 2024 verstorbenen Fussballweltmeister Andreas Brehme. Ausserdem zeigt sie ihm einen Ausschnitt aus der dritten Staffel von «Promis unter Palmen».
Beleidigungen, N-Wort und Deutschlandlied: Eike Immel eskaliert
Darin erzählt Immel, er habe sich mit einem Mann angefreundet, um dessen Frau für sich zu gewinnen. Dabei bezeichnet er die Frau abwertend, wie die «Tag24» schreibt.
Immel wiederholt die Beleidigung während der Konfrontation mehrfach. Seine anschliessende Entschuldigung richtet sich laut dem Bericht zunächst an den Mann, nicht an die betroffene Frau.
Immel kritisiert das vermeintliche Gutmenschentum und verwendet dabei das N-Wort für einen Schokokuss. Anschliessend singt er auf dem Rückweg ins Camp die erste Strophe des Deutschlandliedes, wie die «Joyn» schildert.
Nach Rauswurf: Mitcamper kritisieren Eike Immel scharf
Die erste Strophe ist nicht verboten, gilt jedoch aufgrund ihrer Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus als historisch belastet. Olivia Jones verkündet daraufhin die Entscheidung der Produktion und fordert Immel auf, das Camp sofort zu verlassen.
Der Ex-Nationaltorwart akzeptiert den Ausschluss und erklärt, er werde die Konsequenzen tragen. Zugleich betont er, seine Aussagen hätten nichts mit seiner Gesinnung zu tun, und weist den Vorwurf zurück, frauenfeindlich zu sein.
Laut der «Tag24» zeigt Nadja Grossmann kein Verständnis für Immel und macht ihn für die Folgen seines Verhaltens verantwortlich. Auch Aleks Petrovic kritisiert, dass der frühere Nationalspieler die Sendung eigentlich zur Aufarbeitung seiner Vergangenheit nutzen sollte.
Immels juristische Vergangenheit
Auch das Strafverfahren gegen Immel gehört zu seiner Vorgeschichte. Dem «Stern» zufolge wurde Immel 2025 wegen 107 Betrugsfällen zunächst zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.
Im Berufungsverfahren im September 2026 wurde daraus eine zweijährige Bewährungsstrafe. Zusätzlich wurden unter anderem 200 Stunden gemeinnützige Arbeit angeordnet.

Die Staffel startete am 26. Oktober 2026 auf Joyn, während SAT.1 die Folgen ab dem 24. November dienstags um 22:10 Uhr ausstrahlt. Zum diesjährigen Teilnehmerfeld gehören unter anderem Georgina Fleur, Cosimo Citiolo, Aleks Petrovic und Raffaela Raab.












