SRF-Kommentator Sascha Ruefer ist farbenblind
Was viele nicht über Sascha Ruefer wissen: Der Sportmoderator ist farbenblind. Bei SRF-«Persönlich» gibt er jetzt ganz private Einblicke.

Das Wichtigste in Kürze
- Sascha Ruefer plaudert bei SRF aus, was bislang kaum jemand über ihn wusste.
- Der 54-jährige Sportkommentator kann Farben nicht benennen.
- In dem Interview spricht Ruefer auch über seine zehn Monate alte Tochter.
Heute ist seine Stimme der ganzen Schweiz bekannt. Doch das hätte auch anders kommen können. Denn: In jungen Jahren wollte Sascha Ruefer (54) eigentlich Tierarzt werden, wie der Sportkommentator jetzt offenbart.
In der SRF-Sendung «Persönlich» blickt er zurück auf seine Karriere und gewährt auch Einblick in sein Privatleben.
Erst Tierarzt, dann Lehrer
Bereits im Alter von 14 Jahren fand er den Weg zum Radio. Doch davor hatte Ruefer noch andere Pläne.
«Ich habe Tiere gern gehabt», begründet Ruefer seinen früheren Berufswunsch. Er habe daheim einen Wellensittich und einen Kanarienvogel gehabt.

«Doch dann habe ich mir irgendwann gesagt: Das ist extrem schwierig. Dann geht ein Tier zum Tierarzt, kann dir aber nicht sagen, was es hat», erklärt der Solothurner. Er habe darin keine Logik gesehen und es darum sein lassen.
Danach wollte Sascha Ruefer Lehrer werden. Doch auch dieses Vorhaben habe er prompt wieder verworfen.
Warum? «Ich habe dann in den Spiegel geschaut und festgestellt: Wenn ich dann solche Söhne und ‹Cheibe› hätte wie mich in der Schule, dann wird es schwierig.»
Sascha Ruefer kann Farben nicht benennen
Für den 54-Jährigen hat sich danach schnell herauskristallisiert, in welche Richtung es beruflich für ihn gehen soll. Seither hat er unzählige Fussballspiele der Schweizer Nati kommentiert.

Während Sascha Ruefer im Rampenlicht steht, gibt es doch etwas, das bislang kaum jemand über ihn wusste: Er ist farbenblind. Er sehe zwar den Unterschied der Farben, könne sie aber nicht benennen. Inwiefern das seinen Beruf als Sport-Kommentator beeinflusst, ist nicht bekannt.
Nochmals Papi mit 53 Jahren
Im Privatleben des Sportreporters hat sich zuletzt einiges getan. Im vergangenen Jahr wurde Ruefer nochmals Papi. Der SRF-Kommentator und die Schweizer Musikerin Eliane Müller (35) wurden Eltern einer Tochter. Es ist ihr erstes gemeinsames Kind.
Mittlerweile ist das Meitli schon zehn Monate alt. Elisa heisst sie – und Sascha Ruefer enthüllt, was es mit dem Namen auf sich hat.

«Das Wichtigste im Leben, wenn du zurückblickst, sind auch die Eltern», habe jemand zu ihm gesagt. «Das ist mir eingefahren.»
«Ich habe dann gesagt, unsere Tochter soll die Eltern immer bei sich tragen. Darum: Eliane und Sascha geben zusammen Elisa. Darum heisst unsere Tochter Elisa», erklärt er.
Nebst dem kleinen Meitli hat der Fussballkommentator noch den zwölfjährigen Sohn Matti aus einer vorherigen Beziehung.












