Modedesigner Kévin Germanier stellt im Mudac Lausanne aus

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Lausanne,

Der Walliser Designer Kévin Germanier zeigt im Mudac Lausanne mit «Les Monstrueuses» farbenfrohe Mode zwischen Glamour und Nachhaltigkeit.

Kévin Germanier
Designer Kévin Germanier verwandelt ausrangierte Stoffe und Perlen in Haute Couture. Im Mudac Lausanne zeigt er nun seine Welt zwischen Eleganz und Umweltbewusstsein. (Archivbild) - keystone

Der Walliser Modedesigner Kévin Germanier und Gründer der gleichnamigen Marke erhält im Designmuseum Mudac auf der Plateforme 10 in Lausanne erstmals eine Carte Blanche. Damit will das Museum einen Einblick in die Themen geben, die das Schaffen des Designers begleiten.

Spätestens seit dem letzten ESC in Basel muss man Kévin Germanier kaum mehr vorstellen. Er hat die drei Hosts eingekleidet, und zuvor bereits internationale Berühmtheiten wie Beyoncé oder Lady Gaga. Grundlage seiner Arbeit ist, dass Nachhaltigkeit und Eleganz einander nicht ausschliessen. Ausrangierte Stoffe oder Perlen verarbeitet er zu seinen Kreationen.

Das Mudac in Lausanne gibt dem 33-Jährigen nun die Möglichkeit, den musealen Raum neu zu erschliessen. Auf 300 Quadratmetern sind sowohl Zeichnungen, die er als Siebenjähriger gemacht habe, als auch seine letzte Haute-Couture-Kollektion zu sehen. «Sie ist dynamisch, sie ist farbenfroh», sagte Germanier am Mittwoch gegenüber den Medien.

Eine Ausstellung voller Farbe

Der Name der Ausstellung «Les Monstrueuses» sei ein kleiner Gag gewesen, der sich auf die Westschweizer Ausdrücke «monstre cool, monstre bien» (dt. etwa: super cool, super gut) beziehe.

Germanier ist seit 2020 eine feste Grösse an der Pariser Fashion Week. Im Januar dieses Jahres präsentierte er in der französischen Hauptstadt die erste Modenschau seiner Marke.

Die Carte Blanche für Germanier rückt «schweizerische Innovationen auf der internationalen Bühne in den Fokus», schreibt das Mudac.

«Les Monstrueuses» ist vom 7. November bis 22. März zu sehen.

Kommentare

User #3784 (nicht angemeldet)

oli pocher ist ein gefährlicher mann den man in der schweiz nicht brauchen kann.

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