Thuillard und Nordmann einzige Kandidaten für die zweite Runde

Keystone-SDA
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Lausanne,

Das Duell zwischen Jean-François Thuillard und Roger Nordmann für die zweite Runde der Ersatzwahl in die Waadtländer Regierung am 29. März ist bestätigt. Zwei Listen, die der SVP und die der Sozialdemokraten, wurden nach Ablauf der Frist am Dienstagmittag eingereicht.

Jean-François Thuillard
Jean-François Thuillard will in die Waadtländer Kantonsregierung. - keystone

Thuillard gewann am Sonntag die erste Runde der Ersatzwahl für die zurücktretende SP-Regierungsrätin Rebecca Ruiz, allerdings nur knapp. Nordmann lag weniger als 2000 Stimmen hinter ihm. Die dritte Kandidatin, Agathe Raboud Sidorenko von Ensemble à Gauche, folgte abgeschlagen auf dem 3. Platz. Sie hatte bereits am Sonntag angekündigt, dass sie nicht erneut kandidieren werde.

Thuillard zeigte sich «geehrt», in der ersten Runde die Marke von 100'000 Stimmen überschritten zu haben und freut sich nun darauf, den Wahlkampf fortzusetzen, «auf die Menschen zuzugehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen». Der Landwirt und Gemeindepräsident von Froideville bezeichnet diese Wahl als «Ausdauerlauf», betont jedoch, dass er sich von Anfang an darauf vorbereitet habe.

Nordmann betont seinerseits, wie wichtig es sei, sich für die zweite Runde zu mobilisieren, um den SP-Sitz von Ruiz im Staatsrat zu retten. Neben der Frage der Mobilisierung dürfte die Übertragung der rund 18'000 Stimmen von Raboud Sidorenko für die zweite Runde entscheidend sein. Diese Stimmen dürften zumindest teilweise an Nordmann gehen. Ensemble à Gauche ruft jedoch nicht ausdrücklich dazu auf, für den Sozialdemokraten zu stimmen.

Die Grünen unterstützen weiterhin ihren sozialdemokratischen Verbündeten und rufen ebenso wie die Partei der Arbeit (POP) dazu auf, Nordmann zu wählen. Auf der rechten Seite setzen die FDP und die Mitte ihre Kampagne für Thuillard innerhalb der «Alliance vaudoise» fort.

Derzeit sind die sieben Sitze im Staatsrat auf Christelle Luisier (FDP), Isabelle Moret (FDP), Frédéric Borloz (FDP), Valérie Dittli (Mitte), Nuria Gorrite (SP), Rebecca Ruiz (SP) und Vassilis Venizelos (Grüne) verteilt.

Die Rechte, die seit den Wahlen von 2022 die Mehrheit hat, könnte ihren Einfluss noch weiter ausbauen, wenn Thuillard die zurückgetretene Ruiz ersetzen sollte. Mit einem Verhältnis von 5:2 würden sich die bürgerlichen Parteien in einer Machtposition wiederfinden, die sie im Staatsrat seit der Legislaturperiode 1998-2002 nicht mehr hatten.

Kommentare

ChanLee

ohne nordmann geht nichts,nur was brachte er bis jetzt in bern ,nichts

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