Haftbefehl aus Klinik entlassen - jetzt Schweizer Reha!
Koma, Klinik, Neustart: Nach seinem lebensgefährlichen Kokain-Rückfall geht es für Rapper Haftbefehl endlich wieder bergauf – und zwar in der Schweiz.

Das Wichtigste in Kürze
- Der deutsche Rapper Haftbefehl (40) konsumierte Anfang Oktober bis zu 30 Gramm Kokain.
- Daraufhin wurde der Musiker in ein Schweizer Spital eingeliefert – er schwebte in Lebensgefahr.
- Nun wurde er aus dem Spital entlassen und macht eine Reha in der Schweiz.
Dramatische Tage für Haftbefehl (40) und seine Familie!
Anfang Oktober soll der Rapper rund 30 Gramm Kokain konsumiert haben. Mit verheerenden Folgen: Der 40-Jährige musste in einer Schweizer Klinik ins künstliche Koma versetzt werden.
Doch nun geht es bergauf. Der Musiker wurde vor wenigen Tagen aus der Klinik entlassen. Und seinen nächsten Schritt auf dem Weg zurück ins Leben macht er ebenfalls in der Schweiz.

Wie die «Bild-Zeitung» berichtet, befindet sich Haftbefehl seit dieser Woche in einer Reha-Klinik in der Schweiz. Die Einrichtung soll in der Nähe von Zürich liegen, mitten in der Natur und fernab des grossen Trubels.
Abgeschirmt in der Schweiz
Wo genau der Rapper behandelt wird, soll jedoch geheim bleiben.
Hier soll Aykut Anhan, wie Haftbefehl mit bürgerlichem Namen heisst, endlich dauerhaft von den Drogen loskommen.
Aus seinem familiären Umfeld heisst es, sein Zustand habe sich deutlich verbessert. Wie lange die Behandlung dauern wird, ist nicht bekannt.

Besonders brisant: Haftbefehl soll sich bereits seit mehreren Wochen in der Schweiz aufgehalten haben – und das noch vor seinem dramatischen Zusammenbruch.
Der Plan seiner Familie: Abstand gewinnen, alte Kontakte hinter sich lassen und eine geeignete Einrichtung für seine Suchtbehandlung finden.
Gemeinsam mit engen Freunden soll die Familie den Aufenthalt organisiert haben. Zunächst lebte der Rapper offenbar privat in der Schweiz, während verschiedene Reha-Möglichkeiten geprüft wurden.
«Aus altem Umfeld rausholen»
Ein Freund der Familie sagte gegenüber «Bild»: «Hafti ist nun schon seit ein paar Wochen in der Schweiz, da seine Familie ihn aus seinem alten Umfeld rausholen wollte. Damit er nicht mehr mit Drogen in Kontakt kommt.»
Doch bevor die geplante Therapie beginnen konnte, kam es zum folgenschweren Rückfall. Nun soll der Musiker in der Schweizer Klinik die Hilfe bekommen, die er dringend braucht.
Comeback liegt auf Eis
Die Krise hat auch beruflich Konsequenzen. Sämtliche geplanten Konzerte wurden abgesagt.

Am 15. Oktober hätte Haftbefehl in Düsseldorf auf der Bühne stehen sollen. Statt Musik und Rampenlicht stehen für ihn jetzt Gesundheit und Therapie im Mittelpunkt.
Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er am 20. September in Frankfurt. Wann der Rapper wieder vor seine Fans treten kann, ist derzeit offen.
Haftbefehl packte in Doku schonungslos aus
Wie tief Haftbefehl in die Kokainabhängigkeit geraten war, machte er selbst öffentlich.
In der Netflix-Dokumentation «Babo – Die Haftbefehl-Story» von 2025 sprach er schonungslos über seinen Absturz. Nach eigenen Angaben konsumiert er die Droge bereits seit seinem 13. Lebensjahr.
Auch eine frühere Überdosis, bei der er reanimiert werden musste, schilderte er eindringlich: «Ich war praktisch tot.» Jahrelange Abhängigkeit, Rückfälle und Entzüge prägten seinen Weg.
Anfang 2026 sprach er zudem im RTL+-Podcast, den er mit seiner Ehefrau Nina Anhan betreibt, über das Ausmass seines Konsums. Drei Jahre lang habe er täglich 20 Gramm Kokain genommen. Die Kosten: rund 15'000 Euro im Monat.











