Ab 2024 vergibt Zürich erstmals Beiträge im Rahmen der neuen Konzeptförderung Tanz und Theater. Es wurden neun Personen in die Jury gewählt.
Zürcher Rathausbrücke
Die Rathausbrücke in Zürich. - Keystone

Ab 2024 vergibt die Stadt Zürich erstmals Beiträge im Rahmen der neuen Konzeptförderung Tanz und Theater. Die Gesuche werden von einer unabhängigen Jury inhaltlich beurteilt. Die Jury ist eine beratende Kommission des Stadtrats. Nun hat der Stadtrat neun Jurymitglieder für die erste Vergaberunde ernannt.

Am 29. November 2020 sagten die Stimmberechtigten der Stadt Zürich Ja zum zentralen Element des neuen Fördersystems im Bereich Tanz und Theater: der Konzeptförderung. Sie ermöglicht Tanz- und Theaterinstitutionen sowie Gruppen und Einzelpersonen der Freien Szene, sich für zwei-, vier- oder sechsjährige Förderbeiträge zu bewerben.

Die Gesuche um Förderbeiträge beurteilt eine unabhängige Jury, die sowohl die verschiedenen Fachperspektiven als auch die Publikumsperspektive vertritt. Sie gibt dem Stadtrat in Form eines Gutachtens Empfehlungen ab.

Die gewählten Personen vereinen Kompetenzen und praktische Erfahrungen

Die öffentliche Ausschreibung für diese vom Stadtrat zu wählende Jury fand vom 15. Juni bis zum 23. August 2021 statt (Medienmitteilung vom 15. Juni 2021).

In dieser Zeit gingen 69 Bewerbungen bei der Kulturabteilung ein. Ein sechsköpfiges Gremium, bestehend aus drei internen und drei externen Fachpersonen, hat die Bewerbungen sorgfältig geprüft und einen Vorschlag zuhanden des Stadtrats gemacht. Für die erste Konzeptförderperiode (ab 2024) hat der Stadtrat neun Personen in die Jury gewählt.

Gemeinsam vereinen die gewählten Personen Kompetenzen und praktische Erfahrungen in den verschiedenen Ausprägungen und Funktionen innerhalb der darstellenden Künste und bringen vertiefte Kenntnisse der Zürcher Tanz- und Theaterlandschaft mit. Sie werden ihre Arbeit Anfang 2022 aufnehmen.

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