Stadt Zürich

    Zürich: Hafen Enge wird zur grünen Flaniermeile

    Stadtpolizei Zürich
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    Ab Januar 2027 wird die Hafenpromenade in Zürich umgestaltet. Bis Frühjahr 2030 entstehen ein neuer Kiosk, mehr Schatten und insgesamt 140 Bäume.

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    Der Hafen Enge im Kreis 2 in Zürich (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Die Hafenpromenade Enge wird umgestaltet: Bis Frühjahr 2030 entsteht am linken Seeufer ein durchgängiger öffentlicher Freiraum mit mehr Grün, einem neuen Kiosk und beschatteten Aufenthaltsbereichen. Die Parkplätze werden deshalb per Ende Dezember 2026 vom Hafendamm ins neue Parkhaus Hafen Enge verlegt.

    Die Hafenpromenade Enge ist nicht nur ein wichtiges Verbindungsstück für Spaziergängerinnen und Spaziergänger am linken Seeufer, sondern auch ein beliebter Freiraum mit Blick über das Wasser. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und die Quaianlagen ökologisch aufzuwerten, soll die Promenade in den nächsten Jahren umgestaltet werden. «Das Seeufer ist Zürichs Visitenkarte. Mit der Flaniermeile am Hafen Enge entsteht an diesem prominenten Ort ein neuer Grün- und Freiraum für die Bevölkerung und die Stadtnatur», sagt Stadträtin Simone Brander.

    Durch die Verlegung der öffentlichen Parkplätze am Hafendamm in das neue, direkt gegenüberliegende Parkhaus Hafen Enge (Medienmitteilung Swiss Re vom 26. Oktober 2026) wird der Weg frei für die Neugestaltung. Die Stadt Zürich schafft damit einen neuen Grünraum, der an das Arboretum (Rentenwiese) anschliesst und die Promenaden und Parkanlagen am linken Zürichseeufer verbindet.

    Neuer Kiosk und Seewasser-Pumpstation

    Die Bauarbeiten auf der Promenade werden genutzt, um gleichzeitig wichtige Infrastrukturen zu erneuern und zu erstellen. Damit können Eingriffe gebündelt und weitere Baustellen in den kommenden Jahren vermieden werden. Oberirdisch entsteht in einem Holzbau ein neuer Kiosk mit ZüriWCs.

    Auch eine öffentlich zugängliche Laube mit einer langen Sitzbank befindet sich darin. Sie bietet ganzjährig gedeckte Sitzplätze mit Blick auf den See. Der bestehende Kiosk bleibt bis Ende 2026 in Betrieb und wird anschliessend zurückgebaut.

    Die heutigen Toiletten-Anlagen bleiben bis zur Fertigstellung des neuen Kiosks mit den ZüriWCs geöffnet. Im Zug der Bauarbeiten werden zudem bestehende Werkleitungen ersetzt und eine Seewasser-Pumpstation für den Energieverbund errichtet. Sie versorgt angeschlossene Liegenschaften mit erneuerbarer Energie.

    Mehr Bäume für ein besseres Stadtklima

    Im Projektperimeter stehen heute 95 Bäume. Dieser Baumbestand wird so weit wie möglich erhalten. Mindestens 15 Bäume müssen allerdings aufgrund notwendiger Werkleitungsarbeiten oder wegen ihres schlechten Gesundheitszustands gefällt werden.

    Rund 60 neue klimaresiliente Bäume werden den heutigen Baumbestand ergänzen, sodass künftig 140 Bäume Schatten spenden. Zusammen mit unversiegelten Flächen sowie Vegetationsbändern aus Stauden und Sträuchern sorgen sie für zusätzlichen Lebensraum für die Stadtnatur und mehr Schatten und Kühlung an heissen Tagen. Der Wabengarten, der für die Schweizerische Gartenbau-Ausstellung G59 angelegt wurde, ist ein bedeutendes Zeugnis der Zürcher Gartenkultur.

    Er wird sorgfältig saniert und in die Neugestaltung eingebunden.

    Parkplatzangebot bleibt erhalten

    Die 127 öffentlichen Parkplätze am Hafendamm werden per Ende Dezember 2026 in das direkt gegenüberliegende Parkhaus Hafen Enge in der Liegenschaft der Swiss Re verlegt. Damit bleibt das öffentliche Parkplatzangebot erhalten. Auch für Reisebusse werden Ersatzstandorte geschaffen: Künftig stehen für sie zwei neue Haltestellen an der Stockerstrasse und sechs Abstellplätze auf dem Parkplatz Mythenquai zur Verfügung.

    Projektpartnerschaft mit Swiss Re und Zurich

    Der Gesamtkredit für die Stadt beläuft sich auf 19,133 Millionen Franken. Die Versicherungen Swiss Re und Zurich unterstützen die Neugestaltung der Hafenpromenade im Rahmen einer Projektpartnerschaft (Medienmitteilung vom 30. Oktober 2024). Die Bauarbeiten beginnen im Januar 2027 und erfolgen etappenweise bis voraussichtlich Frühjahr 2030.

    Der Zugang zum Hafen und zu den angrenzenden Liegenschaften bleibt während der Bauzeit so weit wie möglich gewährleistet. Je nach Bauetappe kann es zu temporären Umleitungen oder Einschränkungen kommen. Über die aktuelle Wegführung informiert die Stadt Zürich auf ihrer Website und vor Ort.

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