Zürcher Kommission spricht sich für Pistenverlängerungen aus
Die zuständige Kommission des Zürcher Kantonsrats hat sich mit 8 zu 7 Stimmen für die Pistenverlängerungen am Flughafen ausgesprochen.

Die Mehrheit verspricht sich mehr Sicherheit und Pünktlichkeit. Eine Volksabstimmung ist sehr wahrscheinlich.
Die links-grüne Minderheit der Kommission lehnt einen Ausbau des Flughafens Zürich ab, wie es in einer Mitteilung der Kommission vom Freitag, 31. März 2023, hiess.
Die GLP fordert verbindliche Zusagen zu Klimazielen und Kapazitätsausbau. Sie will die Vorlage an den Regierungsrat zurückweisen.
Die Mehrheit aus SVP, FDP, Mitte und EVP hält fest, dass eine erhöhte Sicherheitsmarge und eine grössere Zuverlässigkeit im volkswirtschaftlichen Interesse der ganzen Schweiz liegen würden.
Wahrscheinlich wird an der Urne über das Projekt entschieden
Als nächstes wird der Kantonsrat über die Vorlage beraten. Der Entscheid unterliegt dem fakultativen Referendum. Angesichts des Widerstands von Parteien und Anwohnerverbänden ist eine Volksabstimmung absehbar.
Grüne und GLP haben bereits auf die Mitteilung reagiert. «Sollte der Kantonsrat zustimmen, werden wir das Referendum ergreifen», schreiben die Grünen.
Der Flughafen Zürich beantragt die Verlängerung der Piste 28 um 400 Meter nach Westen und der Piste 32 um 280 Meter nach Norden. Die Kosten von 250 Millionen Franken würde die Flughafen AG tragen.






