Die Universität Zürich wird die vom Bundesrat verfügte Lockerung für Hochschulen ab übernächstem Montag, dem 3. Mai, umsetzen.
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Überschau über die Universität Zürich und die Stadt. - Keystone

Die Universität Zürichch wird die vom Bundesrat verfügte Lockerung für Hochschulen ab übernächstem Montag, dem 3. Mai, umsetzen: Sie wird wieder vermehrt Präsenzveranstaltungen anbieten, ist dabei aber zurückhaltend.

Die epidemiologische Situation sei weiterhin fragil, hiess es bei der Universität auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Erneute Verschärfungen seien nicht ausgeschlossen. Zudem müssten besonders gefährdete Personen geschützt werden.

Die Universitätsleitung hat sich deshalb entschieden, grössere Lehrveranstaltungen, die ohnehin wenig direkte Interaktion benötigen, weiterhin ausschliesslich online anzubieten.

Doppelt so hoch wie vor zehn Jahren, aber immer noch zu tief: Der Frauenanteil bei den ordentlichen Professuren an Uni Zürich beträgt 21 Prozent.
Doppelt so hoch wie vor zehn Jahren, aber immer noch zu tief: Der Frauenanteil bei den ordentlichen Professuren an Uni Zürich beträgt 21 Prozent. - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Präsenzveranstaltungen wird es vorwiegend bei kleineren Lehrveranstaltungen geben. Laborkurse und klinische Kurse finden seit Semesterbeginn bereits mehrheitlich live vor Ort statt. Auch für Präsenzveranstaltungen wird aber immer auch eine digitale Alternative bereitgestellt.

Auch beim Thema Prüfungen ist bereits klar, wer physisch an die Uni soll und wer nicht: Die Theologische, die Medizinische, die Vetsuisse und die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät führen ihre Prüfungen vorwiegend in Präsenz durch. Die Rechtswissenschaftliche, die Wirtschaftswissenschaftliche und die Philosophische Fakultät setzen fast ausschliesslich auf online.

Für Präsenzveranstaltungen gilt die Beschränkung auf 50 Personen und eine Kapazitätsbeschränkung von einem Drittel der Sitzplätze. Es gilt Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

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