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    TCS kritisiert Stadtpläne für den Hauptbahnhof

    TCS Zürich
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    Zürich,

    Der TCS Zürich fordert Nachbesserungen: Die geplanten Änderungen der Stadtverwaltung am Bahnhof könnten Mobilität, ÖV und urbane Sicherheit beeinträchtigen.

    Die Bahnhofstrasse und der Hauptbahnhof im Kreis 1 in Zürich.
    Die Bahnhofstrasse und der Hauptbahnhof im Kreis 1 in Zürich. - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Wie die TCS Zürich berichtet, verkennt der Stadtrat die Systemrelevanz des Zürcher Hauptbahnhofs.

    Dieser ist das zentrale Drehkreuz des städtischen, regionalen und teils nationalen Verkehrs. Jede Umgestaltung muss gerade in einer stark wachsenden Stadt den funktionalen Wert des Knotens erhöhen – nicht schwächen.

    Individualverkehr: Verlagerung auf die Autobahn ist keine Lösung

    Die Stadtverwaltung überschreitet ihre Kompetenzen aufgrund der zahlreichen betroffenen Kantons- und Nationalstrassen in- und ausserhalb der Stadt, ignoriert den Anti-Stauartikel in der Kantonsverfassung und ebenso die Richtplanung. Die angestrebte Verlagerung des stadtquerenden MIV auf die Autobahn löst die 80 Prozent Binnen- und Quell-/Zielverkehre am HB nicht auf.

    Es fehlt auch eine Ringautobahn und damit an Kapazität, wie dies in anderen Städten der Fall ist. Doch die Stadt denkt nicht daran, etwa den behördenverbindlich im Richtplan erfassten Seetunnel an die Hand zu nehmen oder anderweitige Alternativen zu bieten.

    Im Gegenteil: Zugleich will sie auch den Rosengarten als eine mögliche Ausweichroute in seiner Leistungsfähigkeit einschränken. Damit wird die angestrebte Verkehrsverdrängung zu Ausweichverkehr in der halben Stadt führen. Die Lebensqualität und Sicherheit in vielen Wohnquartieren wird Abnehmen. Und Personen, die zu Fuss schlecht unterwegs sind, werden vom wichtigsten Verkehrsknotenpunkt im Kanton ausgeschlossen.

    ÖV: Leistungsfähigkeit darf nicht verschlechtert werden

    Die angekündigten Verschiebungen von Haltestellen, das Entfallen von Haltestellen und neue Linienführungen bergen das Risiko längerer Umsteigewege, geringerer Redundanz und empfindlicherer Betriebsabläufe.

    Für den ÖV zählen Tür-zu-Tür-Zeit, Barrierefreiheit und Betriebsstabilität – nicht allein schöne Platzräume. Bevor das ÖV-System angerührt wird, braucht es belastbare Nachweise, dass sich Reisezeiten, Umsteigewege, Verspätungsminuten und Barrierefreiheit nachweislich verbessern.

    Erreichbarkeit und Logistik realistisch dimensionieren

    Kiss and Ride, Taxis, Anlieferung und Notfalleinsätze sind nicht vernachlässigbar. Die Aussagen hierzu sind schwammig. Ohne klar ausgewiesene Kapazitäten für die einzelnen Nutzungsbedürfnisse drohen Rückstaus und Blockaden – mit negativen Folgen auch für ÖV, Velofahrende und Fussgänger. Insbesondere das Gewerbe wird den Preis bezahlen.

    «Weissbuch» ohne Verbindlichkeit aber mit realer Kostenfolge

    Das Weissbuch mag rechtlich unverbindlich sein, die Folgewirkungen der darin skizzierten Schritte sind es nicht. Es wird eine Salamitaktik verfolgt, die jahrelange Baustellen, eine Verschlechterung der Mobilität und hohe Kosten in Erstellung und Betrieb nach sich ziehen. Bevor weitere Schritte getätigt werden, braucht es einen Konsens mit dem Kanton.

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    Kommentare

    User #4199 (nicht angemeldet)

    TCS Zürich Sieht das Richtig Kompliment Das Politiker Stadt Planer nicht nur den Verker aus der Stadt Verbannen Wie Knaus meint Mann hätte Zeit Jeden Tag Einkaufen 🛍️ gehen Auch wird den Pensionäre den Ausweis Entzogen Und Intresant das Auslankenzeichen Die gleichen Fahzeuge Ein Schweizer Kenzeichen haben das sind Neuzulassung auch neulenler oder Soll je mit Zweitfahrzeug In der Famillie Das wollen die Verantwortlichen nicht Hörren Ihrer Vorstellung sein …oder

    User #6420 (nicht angemeldet)

    Eine weitere Begegnungszone zum Abhängen, Getränkedosenherumwerfen und mit Affentempo überall querdurch Velozufahren? Suuuuper.

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