Der Stadtrat in Zürich will 63,5 Millionen Franken in die Veloinfrastruktur investieren. Das Geld fliesst in Sofortmassnahmen und Bauprojekte.
Velo
Die Velofahrerinnen wurden verletzt. - Keystone

Der Zürcher Stadtrat will in den Jahren 2021 bis 2023 insgesamt 63,5 Millionen Franken für die Veloinfrastruktur ausgeben. Die Investitionen hat er im «Bauprogramm Velo» festgehalten, das er dem Gemeinderat vorgelegt hat.

Das Geld fliesse einerseits in Sofortmassnahmen wie Markierungen, die schnell Verbesserungen für Velofahrende brächten. Andererseits werden damit Bauprojekte wie Teile des geplanten Velotunnels unter dem Hauptbahnhof finanziert, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit.

Für die Jahre bis 2023 rechne er mit steigenden Investitionskosten in die kommunale und überkommunale Veloinfrastruktur. Für 2021 sind Investitionen von 15,4 Millionen, für 2022 25,4 Millionen und für 2023 22,7 Millionen Franken vorgesehen, heisst es in der Mitteilung.

Das Geld kommt aus dem 120-Millionen-Franken-Kredit für Veloinfrastruktur, der 2015 an der Urne angenommen worden war. Der Stadtrat muss dem Gemeinderat jährlich über den Fortschritt des Bauprogramms berichten.

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