Gut 1550 Personen haben sich im letzten Jahr beim Zürcher Fiskus selbst angezeigt und nicht versteuertes Einkommen oder Vermögen offengelegt.
Steurererklärung
Eine Steurererklärung. (Symbolbild) - keystone

Für Kanton und Gemeinden resultierten letztes Jahr aus den erledigten Selbstanzeigen Steuereinnahmen von 37 Millionen und für den Bund von 9 Millionen Franken.

Dazu wurde Schwarzgeld in Höhe von 882 Millionen Franken aufgedeckt, wie das kantonale Steueramt am Donnerstag mitteilte. Dieses Geld wird auch künftig besteuert werden und führt so zu dauerhaft höheren Steuereinnahmen.

Insgesamt arbeitete das Steueramt letztes Jahr 3500 Selbstanzeigen ab. Dabei wurden auch Pendenzen aus früheren Jahren erledigt. Es sind noch etwa 2000 solcher Fälle aus Vorjahren hängig, wie es auf Anfrage beim Steueramt hiess. Es wird damit gerechnet, dass diese Zahl im laufenden Jahr nochmals stark reduziert werden kann.

Den Höhepunkt der Selbstanzeigen wurde im Jahr 2018 erreicht, als 7300 Fälle registriert worden waren. Seit 2010 können sich steuerpflichtige Personen einmalig wegen Steuerhinterziehung selber anzeigen und müssen dafür lediglich Nachsteuern und Zinsen zahlen.

Bei Wiederholung kommt dazu noch eine Busse in der Höhe von 20 Prozent der Nachsteuern. Letztes Jahr betraf das 28 Fälle, wie es in der Mitteilung heisst.

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